SoDivin bietet Languedoc-Weine aus den Jahrgängen 1987 bis 2023 an

Die Liste gereifter Flaschen des französischen Händlers signalisiert eine anhaltende Nachfrage nach sammelwürdigen Weinen aus einer Region, die einst vor allem für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt war

14.07.2026

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SoDivin bietet Languedoc-Weine aus den Jahrgängen 1987 bis 2023 an

Ein französischer Fine-Wine-Händler vermarktet eine breite Languedoc-Auswahl, die Jahrgänge von 1987 bis 2023 umfasst, und unterstreicht damit die anhaltende kommerzielle Nachfrage nach älteren Flaschen aus einer der größten Weinregionen Südfrankreichs.

Das von SoDivin, einem in Aigues-Vives in Südfrankreich ansässigen Händler, verbreitete Angebot listet Dutzende Weine von Erzeugern aus dem Languedoc und benachbarten Appellationen. Das Unternehmen gibt an, die Weine seien zu 100 % auf Lager und könnten noch am selben Tag versendet werden, mit Lieferung am nächsten Tag und spezieller Verpackung. Außerdem seien hochauflösende Flaschenfotos online oder auf Anfrage verfügbar.

Die Lagerliste zeigt einen Markt, der aktuelle Veröffentlichungen mit gereiften und seltenen Flaschen verbindet. Zu den ältesten angebotenen Weinen gehören Mas de Daumas Gassac aus den Jahren 1987, 1989, 1990 und 1991 mit Ex-Cellar-Preisen zwischen 120,83 € und 150 € pro Flasche vor Mehrwertsteuer. Domaine Peyre Rose Clos Syrah Leone 1998 ist mit 129,17 € gelistet, während mehrere Peyre-Rose-Abfüllungen aus dem Jahr 2009 bei rund 110 € bis 112,50 € liegen.

Am oberen Ende der Preisspanne sticht Domaine de la Grange des Pères hervor. Der Händler listet den Jahrgang 2005 des Weinguts mit 325 € vor MwSt., den 2016er mit 320,83 €, den 2007er mit 290 € und den 2006er mit 275 €. Weitere hochpreisige Flaschen sind Château La Négly Clos des Truffiers 2016 für 225 € und Domaine Gauby La Foun 2023 für 129,17 €.

Die Auswahl umfasst auch zahlreiche Weine von Gütern, die den Ruf des modernen Languedoc bei Sammlern und Restaurantkäufern mitgeprägt haben. Clos Marie ist mit Cuvée Simon, Les Glorieuses und Les Métairies du Clos Vieilles Vignes in Jahrgängen von 2011 bis 2023 vertreten. Domaine Alain Chabanon wird durch Le Merle Aux Alouettes, L’Esprit de Font Caude und Saut de Côte repräsentiert. Domaine Gauby ist mit La Muntada und Vieilles Vignes über mehrere jüngere Jahrgänge hinweg gelistet.

Weitere Namen im Angebot sind Domaine du Clos des Fées, Domaine Les Aurelles, Mas Jullien, Roc d’Anglade, Mas Cal Demoura, Mas Bruguière und Domaine Alquier. Auch die Formate gehen über Standardflaschen hinaus. Die Liste umfasst Magnums von Domaine de Montcalmès, Mas Bruguière und Mas Jullien und spiegelt damit die Nachfrage von Sammlern und Gastronomiekäufern wider, die größere Formate für die Lagerung oder den Ausschank suchen.

Die Preise im Angebot werden überwiegend exklusive MwSt. und ab Weingut in Euro angegeben, was darauf hindeutet, dass sich die Liste ebenso an gewerbliche Käufer wie an private Sammler richtet, die mit der europäischen Weinlogistik vertraut sind. Die Mengen sind bei älteren Jahrgängen in der Regel klein, oft zwischen einer und sechs Flaschen, während neuere Weine teils deutlich besser verfügbar sind. Domaine Les Aurelles Aurel Rouge 2017 ist beispielsweise mit 22 Flaschen gelistet, während einige ältere Referenzen wie Domaine Peyre Rose Clos des Cistes 2009 oder Roc d’Anglade 2008 nur mit einer verfügbaren Flasche erscheinen.

Die Auswahl zeigt, wie sich das Languedoc von einer volumengetriebenen Region zu einer Quelle sammelwürdiger Weine mit Sekundärmarkt-Appeal entwickelt hat. Güter wie Grange des Pères, Gauby, Peyre Rose und Mas de Daumas Gassac ziehen seit Langem internationale Käufer an, weil sie nur begrenzt produzieren, ein gutes Reifepotenzial besitzen und außerhalb Frankreichs einen starken Ruf genießen. Händler, die sich auf gereifte Bestände spezialisiert haben, setzen zunehmend auf detaillierte Flaschenfotografie, schnellen Versand und direkte digitale Kommunikation, um Käufer von Herkunft und Zustand zu überzeugen.

SoDivin gibt an, sich seit 2001 auf Spitzenweine und alte Jahrgänge spezialisiert zu haben. In seiner Verkaufsbotschaft betont das Unternehmen geschützten Transport, Expresslieferung und direkten Kontakt per E-Mail oder WhatsApp. Der Ansatz spiegelt wider, wie der Fine-Wine-Handel weiterhin auf Geschwindigkeit, Dokumentation und Nischenbestände setzt, um in einem Markt zu bestehen, in dem Käufer oft sowohl Seltenheit als auch sofortige Verfügbarkeit suchen.

Die Lagerliste gibt nicht an, wie lange die Weine verfügbar bleiben werden, doch ihre Breite zeigt, dass gereiftes Languedoc weiterhin aktiv über spezialisierte Händler zirkuliert. Für Erzeuger, die einst vor allem unter dem Blickwinkel regionaler Wertigkeit gesehen wurden, verweist die Präsenz von fast vier Jahrzehnten an Jahrgängen in einem einzigen kommerziellen Angebot auf eine andere Marktposition: sammelwürdig, lagerfähig und mit vielen der gleichen Instrumente gehandelt wie Bordeaux-, Burgunder- oder Rhône-Weine.

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