International Breweries schlägt Kapitalrestrukturierung zur Beseitigung von NGN191,03 Milliarden Verlusten vor

Die AB-InBev-Tochter sagte, der Plan könnte nach der Rückkehr in die Profitabilität im Jahr 2025 die Dividendenfähigkeit wiederherstellen

13.07.2026

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International Breweries, die nigerianische Tochtergesellschaft von AB InBev, hat eine Kapitalrestrukturierung vorgeschlagen, mit der aufgelaufene Verluste in Höhe von NGN191,03 Milliarden ausgebucht und die Fähigkeit zur Dividendenzahlung wiederhergestellt werden sollen, wie aus einer Mitteilung an die Nigerian Exchange Limited hervorgeht.

Der Brauer erklärte, der Plan folge auf die Rückkehr in die Profitabilität im Geschäftsjahr 2025, merkte jedoch an, dass aufgrund der zum Ende dieses Zeitraums in der Bilanz ausgewiesenen Verluste weiterhin keine Dividenden ausgeschüttet werden können. International Breweries vertreibt in Nigeria, einem der größten Biermärkte Afrikas, Marken wie Budweiser, Trophy Lager und Hero Lager.

Im Rahmen des Vorschlags würde das Unternehmen einen Teil des Guthabens auf seinem Share-Premium-Konto verwenden, um negative Gewinnrücklagen zu beseitigen. Bei Zustimmung würde dieser Schritt ausschüttungsfähige Rücklagen wieder aufbauen und den Weg für künftige Dividendenzahlungen öffnen. Das Unternehmen erklärte, dass sich die Zahl der ausgegebenen Aktien nicht verringern werde.

Nach dem Ausgleich der aufgelaufenen Verluste plant International Breweries zudem, den verbleibenden Saldo im Share-Premium-Konto neu zu strukturieren, um eine Rückführung von überschüssigem Kapital an die Aktionäre zu unterstützen. Das Unternehmen stellte den Schritt als Teil einer umfassenderen Anstrengung dar, die Bilanz nach der Rückkehr in die Gewinnzone zu stärken.

Der Vorschlag bedarf noch regulatorischer Genehmigungen und der Bestätigung durch den Federal High Court in Nigeria, bevor er in Kraft treten kann. Bis diese Genehmigungen vorliegen, bleibt der Plan Gegenstand rechtlicher und marktbezogener Prüfung.

Der Schritt ist über die Unternehmensfinanzen hinaus relevant, weil er beeinflussen könnte, wie Investoren eine der wichtigsten AB-InBev-Operationen in Westafrika bewerten. Für die Getränkeindustrie könnte eine erfolgreiche Restrukturierung dazu beitragen, Ausschüttungen an die Aktionäre der nigerianischen Einheit freizusetzen und eine größere finanzielle Stabilität in einem Markt zu signalisieren, der für den Bierabsatz und langfristiges Wachstum wichtig ist.

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