Frau aus Bicester holt sich nach Münzfund in der Wand ein 1971 versprochenes Pint

Eine Facebook-Suche führte zu dem 92-jährigen Elektriker, der die Penny einst in seinem früheren Haus in Bicester versteckt hatte.

19.08.2026

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Frau aus Bicester holt sich nach Münzfund in der Wand ein 1971 versprochenes Pint

Eine Frau, die ihr Haus in Bicester, Oxfordshire, renovierte, hat ein vor mehr als fünf Jahrzehnten versprochenes Pint Bier eingefordert, nachdem sie in einer Wand eine Münze und eine handgeschriebene Nachricht gefunden hatte.

Ellie Mead sagte, der Fund sei gemacht worden, als ihr Partner bei Arbeiten am Haus einen Teil einer Wand einriss. Eine Penny aus dem Jahr 1945 löste sich und flog mit einem kleinen an einer Visitenkarte befestigten Papierstück durch den Raum. Auf der Karte war der Mann genannt, der sie zurückgelassen hatte: David Judd, ein Elektriker, der die Münze 1971 versteckt und auf der Rückseite ein einfaches Angebot hinzugefügt hatte: „one pint best beer if penny returned.“

Der Fund verwandelte eine routinemäßige Renovierung des Hauses in eine lokale Suche nach dem Mann hinter der Nachricht. Mead versuchte über Facebook, Judd oder seine Familie ausfindig zu machen, und der Aufruf führte sie zu seiner Tochter Helen Russell. Russell sagte, ihr Vater sei inzwischen 92 und lebe in Devon; er habe es gern gesehen, sein Versprechen einzulösen, das er gemacht hatte, als er die Münze in die Wand steckte.

Russell sagte, ihr Vater habe während seiner Arbeit als Elektroauftragnehmer früher Münzen in Immobilien rund um Bicester versteckt. Sie sagte der BBC, die Idee habe als Scherz begonnen und als kleine Art, zu markieren, dass er in einem Gebäude gearbeitet habe. Ihren Angaben zufolge hatte Judd nie erwartet, dass jemand eine der versteckten Münzen finden würde, und er hat seiner Familie nie genau gesagt, wo die anderen sein könnten.

Das Haus, in dem Mead die Penny fand, war zusätzlich mit der Geschichte verbunden. Russell sagte, es sei nicht nur eine Immobilie gewesen, an der ihr Vater Elektroarbeiten erledigt habe, sondern eine, in der er tatsächlich gelebt habe, was dem Fund für die Familie eine persönlichere Verbindung gebe.

Mead beschrieb den Moment des Fundes als überraschend. Sie sagte, Münze und Papier seien plötzlich zum Vorschein gekommen, als die Wand fiel, und zunächst habe sie nicht gewusst, was sie da vor sich hatte. Sobald sie die Notiz gelesen hatte, wurde aus der losen Münze ein kleines Stück Lokalgeschichte, das mit einer bestimmten Person, einem bestimmten Datum und einem bestimmten Ort verbunden war.

Russell sagte, ihr Vater sei zuvor noch nie mit einem der Münzfunde von jemandem kontaktiert worden. Sie sagte, er habe die ganze Episode für „absolutely brilliant“ gehalten. In einem Interview mit BBC Radio Oxford übergab sie Mead die Penny zurück, damit sie in dem Haus bleiben könne, in dem sie entdeckt worden war, und weiterhin Teil der Geschichte der Immobilie sein könne.

Auch das versprochene Getränk wurde eingelöst. Mead und ihr Partner erhielten den Gegenwert eines Pints Bier, den sie nach eigenen Angaben in einem Pub in Bicester ausgeben wollen, der einst von Judds Vater betrieben wurde.

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