31.07.2026

Chefs in het Bos, ein Food-and-Wine-Festival im Amsterdamse Bos, hat den Ticketverkauf eröffnet und teilte mit, dass für das erste Wochenende nur noch eine begrenzte Zahl an Tickets verfügbar sei, wie aus einer am Freitag von Organisatorin Sophie über die Ticketing-Plattform See Tickets versandten Werbebotschaft hervorgeht.
Die Veranstaltung wird als Open-Air-Gastronomietreffen präsentiert, das sich auf das konzentriert, was die Organisatoren als „die Gastronomie der Zukunft“ bezeichnen. In der E-Mail teilte das Festival mit, es habe offiziell begonnen, und lud Besucher zu „einem köstlichen Wochenende im Grünen“ ein, bei dem Köche ihre Signature-Gerichte zubereiten und gekühlte Flaschen für den Ausschank bereitstehen. Die Nachricht verweist auf das Amsterdamse Bos, den großen Park am Rand von Amsterdam, als Schauplatz der Veranstaltung.
Die Organisatoren bieten ein Eintrittsticket für 23 Euro an, statt 28,50 Euro, was einem Rabatt von rund 19,3 % auf den regulären Preis entspricht. Die Aktion scheint darauf abzuzielen, kurzfristig den Verkauf für das Eröffnungswochenende anzukurbeln, das das Festival als nahezu ausverkauft bezeichnete. In der E-Mail wurde nicht angegeben, wie viele Tickets noch verfügbar sind, und auch keine Besucherzahlen genannt.
Über das gastronomische Angebot hinaus bewirbt das Festival auch Masterclasses und Verkostungen mit Schwerpunkt Wein. Laut der Nachricht sollen diese Sessions Gäste dazu einladen, Terroirs zu vergleichen, bestimmte Weinländer zu erkunden und unter Anleitung von Sommeliers zu verkosten. Die Organisatoren erklärten, die Kurse seien für Besucher gedacht, die über das Hauptprogramm des Festivals hinaus ein tieferes Erlebnis suchen.
Das Marketing der Veranstaltung legt starken Fokus auf Innovation beim Essen. Einer der Links in der E-Mail verweist auf „einen Ausblick auf 2050“ und deutet damit an, dass es bei dem Konzept auch darum geht, zu erkunden, wie sich Speisen und Getränke in den kommenden Jahrzehnten entwickeln könnten. Die Nachricht nennt jedoch nicht, welche Köche teilnehmen, welche Zutaten oder Techniken vorgestellt werden oder wie Nachhaltigkeit und künftige Ernährungssysteme in der Praxis behandelt werden sollen.
Der Start erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem europäische Food-Festivals ihre Reichweite weiter ausbauen, indem sie Restaurantküche, Weinbildung und Destinationstourismus verbinden. Das Amsterdamse Bos ist wegen seiner Größe und seiner Erreichbarkeit vom Zentrum Amsterdams und vom nahe gelegenen Flughafen Schiphol aus zu einem wiederkehrenden Schauplatz für Open-Air-Kulturveranstaltungen geworden. Für Besucher macht das das Festival teils zu einem kulinarischen Ausflug und teils zu einer Freizeitreise.
Die E-Mail verweist Verbraucher darauf, Tickets über See Tickets zu kaufen und für weitere Informationen, einschließlich häufig gestellter Fragen, die Festival-Website zu konsultieren. Außerdem bewirbt sie den Instagram-Account der Veranstaltung als weitere Quelle für Updates. In der Nachricht wurden keine unabhängigen Angaben zu Öffnungszeiten, teilnehmenden Weingütern, Rückerstattungsbedingungen oder der Gesamtkapazität des Programms gemacht.
Die bislang klarsten von den Organisatoren veröffentlichten Fakten sind, dass Chefs in het Bos läuft, dass es im Amsterdamse Bos stattfindet, dass ermäßigter Eintritt für 23 Euro statt 28,50 Euro angeboten wird und dass Wein-Masterclasses Teil des Programms sind. Die Botschaft vom Freitag war direkt: Wer das erste Wochenende besuchen will, sollte schnell kaufen.
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