US-Zölle treiben Preisanstieg für südafrikanischen Wein auf dem amerikanischen Markt um 17 % an

Die südafrikanischen Weinimporte in die USA brechen ein, da höhere Zölle die Wettbewerbsfähigkeit untergraben und die Erzeuger zwingen, ihre Exportstrategien zu überdenken.

18.02.2026

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US Tariffs Drive 17% Price Surge for South African Wine in American Market

Die von den Vereinigten Staaten verhängten Zölle auf südafrikanische Agrarerzeugnisse haben zu einem starken Anstieg der Preise für südafrikanischen Wein auf dem amerikanischen Markt geführt, so ein aktueller Bericht der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung. Aus dem im Februar veröffentlichten Bericht geht hervor, dass südafrikanischer Wein in den USA im Vergleich zu anderen importierten Weinen heute etwa 17 % teurer ist, gemessen an den Preisen von 2024.

Die USA haben auf bestimmte südafrikanische Agrarerzeugnisse, darunter Wein und Obst, Zölle von bis zu 30 % erhoben. Diese Zölle haben dazu geführt, dass südafrikanische Produkte auf dem größten Weinmarkt der Welt weniger wettbewerbsfähig sind. Infolgedessen sind die Einfuhren südafrikanischer Weine in die USA im dritten Quartal des vergangenen Jahres um 11 % und in den letzten drei Monaten des Jahres um weitere 39 % gesunken.

Die Analyse der UN-Organisation weist darauf hin, dass diese Zölle die Wettbewerbsfähigkeit Südafrikas auf dem US-Markt beeinträchtigen, indem sie die Wettbewerbsfähigkeit zwischen Ländern und Sektoren auf komplexe Weise verschieben. Der Bericht stellt fest, dass die Auswirkungen je nach Sektor, Land und Exportstruktur unterschiedlich sind.

Die südafrikanischen Weinproduzenten spüren den Druck, da ihre Produkte aufgrund höherer Preise für amerikanische Käufer weniger attraktiv werden. Der Bericht schlägt vor, dass Länder, die mit solchen Handelshemmnissen konfrontiert sind, ihre Zollpositionen genau überwachen, sich nach neuen Exportmärkten umsehen sollten, wenn der Zugang eingeschränkt wird, und Möglichkeiten nutzen sollten, bei denen sie über präferenzielle Handelsspannen verfügen.

Die USA sind nach wie vor ein wichtiges Ziel für südafrikanische Weinexporte, aber die jüngsten Handelsmaßnahmen zwingen die Erzeuger, ihre Strategien zu überdenken. Die Ergebnisse der UN-Agentur verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen für Exporteure, die sich mit der sich verändernden globalen Handelspolitik auseinandersetzen müssen, und unterstreichen die Notwendigkeit, flexibel auf sich verändernde Marktbedingungen zu reagieren.

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