12.02.2026

Mehr als 130 Winzerinnen und Winzer aus allen österreichischen Weinregionen nahmen vom 9. bis 11. Februar 2026 an der Wine Paris, der mittlerweile größten Weinmesse Europas, teil. Die Veranstaltung markierte einen starken internationalen Auftritt des österreichischen Weins, und die Teilnehmer berichteten über positives Feedback und Begeisterung. Die Österreichische Weinmarketing GmbH (ÖWM) organisierte während der Messe eine Masterclass mit der Top-Sommelière Pascaline Lepeltier zum Thema "Die tausend und eine Seite der österreichischen Weißweine". Darüber hinaus veranstaltete die ÖWM in Zusammenarbeit mit regionalen Weinverbänden wie Kremstal DAC, Wein Niederösterreich, Wein Steiermark und Carnuntum DAC acht weitere Pop-up Masterclasses.
Niederösterreich verzeichnete einen neuen Meilenstein auf der Veranstaltung: Mit 100 Ausstellern war die Region vertreten - das größte Kontingent aus allen österreichischen Bundesländern. Diese Präsenz unterstreicht die wachsende internationale Bedeutung der Weine aus dem größten Weinbaugebiet Österreichs. Stefan Neumann, ein Master Sommelier, der ursprünglich aus Niederösterreich stammt und heute in der Londoner Spitzengastronomie tätig ist, sagte, dass nur wenige Regionen weltweit eine solche Vielfalt an Weinstilen und Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen bieten. Er führte den Exporterfolg auf die Innovation und das unermüdliche Qualitätsstreben der Winzer in den acht niederösterreichischen Weinregionen zurück.
Vorläufige Zahlen für 2025 zeigen, dass Österreich 59 Millionen Liter Wein im Wert von rund 217 Millionen Euro exportiert hat. Rund 60 % dieser Exporte entfielen auf Weine aus Niederösterreich. Innerhalb Europas bleibt Deutschland der wichtigste Markt, gefolgt von der Schweiz, Skandinavien und den Niederlanden. In Übersee sind die Vereinigten Staaten, Kanada und zunehmend auch südostasiatische Länder wichtige Zielländer für österreichische Weine.
Wein Niederösterreich präsentierte in Paris zwei Seminare unter dem Titel "The Beauty of Maturity". Dabei wurden ausgewählte Weine aus zwei Jahrgängen verkostet, um Herkunft, Stil, Struktur und Reifepotenzial zu diskutieren - von kühler Präzision bis zu kraftvoller Reife. Reinhard Zöchmann, Präsident des Niederösterreichischen Weinbauverbandes, erläuterte, dass die Kombination aus Herkunftsprofil, stilistischer Präzision und Reifepotenzial die niederösterreichischen Weine international konkurrenzfähig macht. Klaus Goldmann, Geschäftsführer von Wein Niederösterreich, stellte fest, dass sich die Wine Paris mit über 4.000 Ausstellern und rund 60.000 Fachbesuchern aus mehr als 150 Märkten zur wichtigsten Weinmesse Europas entwickelt hat. Sie sei eine wichtige Plattform für den Dialog mit Importeuren, Handelspartnern und Top-Sommeliers.
Winzer aus allen acht niederösterreichischen Weinregionen - Thermenregion, Traisental, Carnuntum, Wachau, Weinviertel, Wagram, Kamptal und Kremstal - betonten die Bedeutung der Messe für Marktpräsenz und Exportchancen. Markus Huber aus dem Traisental sagte, dass die Wine Paris für internationale Einkäufer schnell zu einem Pflichttermin geworden ist und für die Präsentation ihrer Weine unerlässlich ist. Rudolf Rabl aus dem Kamptal betonte, dass das Zusammenspiel von Herkunft und Reife für seine Weine von zentraler Bedeutung ist und es ihm ermöglicht, auf der Messe unterschiedliche Kundenbedürfnisse zu erfüllen.
Diana Müller aus dem Kremstal stellte fest, dass Grüner Veltliner und Riesling auf der Wine Paris internationale Aufmerksamkeit erregen. Karl Lagler aus der Wachau berichtete von hoher Zufriedenheit aufgrund des großen Interesses an seinen Weinen. Gregor Schup von der Thermenregion bezeichnete die Wine Paris als wichtiges Tor zu den Überseemärkten, da der direkte Kontakt zu internationalen Fachleuten unverzichtbar sei. Robert Payr aus Carnuntum wies darauf hin, dass seine Region zeige, wie kraftvoll und doch elegant Rotweine aus Niederösterreich sein können. Katharina Baumgartner aus dem Weinviertel sah die Messe als Chance, weltweit neue Kontakte zu knüpfen und mit guter Vorbereitung den Export auszubauen. Bernhard Ecker vom Wagram betonte, dass die einzigartigen Lössböden die Basis für ausdrucksstarke Grüne Veltliner sowie die regionale Spezialität Roter Veltliner bilden.
Die starke Beteiligung österreichischer Winzer an der Wine Paris unterstreicht sowohl ihr Bekenntnis zur Qualität als auch ihr Bestreben, weiter in globale Märkte zu expandieren. Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Austausch zwischen Erzeugern und Einkäufern und unterstrich das wachsende Ansehen Österreichs in der internationalen Weinindustrie.
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