02.02.2026

Der italienische Weinsektor hat nach einem von Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida einberufenen Treffen neue Unterstützungsmaßnahmen erhalten, wie Luca Rigotti, Präsident der Weinabteilung der Genossenschaft Fedagripesca, mitteilte. Bei dem Treffen, das als "Vino Table" bekannt ist, kamen Vertreter aus der gesamten Branche zusammen, um aktuelle Herausforderungen und künftige Strategien zu erörtern.
Rigotti zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung der Regierung, eine Kommunikationskampagne zu starten, die den Wert des italienischen Weins steigern soll. Er begrüßte auch die Investitionen zur Förderung des italienischen Weins auf ausländischen Märkten, die von der nationalen Handelsagentur ICE verwaltet werden sollen. Laut Rigotti markieren diese Schritte einen Wandel in der Präsentation des Weins, der nicht mehr nur als alkoholisches Produkt gesehen wird, sondern als wichtiger Bestandteil der italienischen Kultur, Ernährung und Landschaft.
Auf internationaler Ebene stellte Rigotti fest, dass die Ausweitung von Freihandelsabkommen und die Diversifizierung der Exportmärkte wichtige Ziele sind. Er betonte den Bedarf an effektiveren Instrumenten zur Unterstützung der Unternehmen bei ihren Werbe- und Kommunikationsbemühungen im Ausland. Die neuen Maßnahmen umfassen auch Änderungen am OCM-Weinförderungsprogramm für Nicht-EU-Länder. Diese Änderungen zielen darauf ab, den Zugang zu den Ressourcen zu vereinfachen, indem die Antragsverfahren digitalisiert und die Fristen im Vergleich zu den Vorjahren beschleunigt werden.
Rigotti führte diese Entwicklungen auf den seit Monaten andauernden Dialog zwischen Institutionen, Handelsverbänden und Unternehmen zurück. Diese Zusammenarbeit habe es ermöglicht, praktische Lösungen für den Weinsektor zu finden, der aufgrund der US-Zölle auf italienische Weinexporte weiterhin mit Unsicherheiten konfrontiert sei. Diese Zölle stellen nach wie vor ein großes Problem für die Erzeuger dar, die ihre Präsenz auf dem amerikanischen Markt ausbauen wollen.
Der Präsident hob auch die Bedeutung der Einigkeit unter den italienischen Weinunternehmen hervor. Er ermutigte sie, gemeinsam mit ICE an konkreten Projekten zu arbeiten und sich auf die Stärkung der italienischen Weinmarken weltweit zu konzentrieren. Rigotti betonte, dass die Förderung eines verantwortungsvollen Konsums weiterhin eine Priorität sei, da Italien seinen Ruf als führender Weinproduzent auf der Weltbühne aufrechterhalten wolle.
Die beim Vino Table erörterten Maßnahmen dürften sowohl eine unmittelbare Entlastung als auch langfristige Vorteile für die italienische Weinindustrie bringen, zu der viele kleine und mittlere Unternehmen gehören. Der Sektor sah sich in den letzten Jahren mit mehreren Herausforderungen konfrontiert, darunter veränderte internationale Handelsbedingungen und ein verschärfter Wettbewerb auf den Weltmärkten. Die neuen Initiativen sollen den italienischen Erzeugern helfen, sich anzupassen und trotz dieser Hindernisse weiter zu wachsen.
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