13.02.2026

Die Wine Paris 2026 schloss am 11. Februar ihre Pforten und bestätigte damit ihre Position als zentraler Treffpunkt für die weltweite Wein- und Spirituosenbranche. Die Veranstaltung, die vom 9. bis 11. Februar in Paris stattfand, zog 63.541 Fachbesucher aus 169 Ländern an, wobei der Anteil der internationalen Besucher 51 % betrug - eine Steigerung von 20,75 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Aussteller stieg ebenfalls um 20 % auf 6.537 aus 63 Ländern, von denen die Hälfte aus dem Ausland stammte.
Nicolas Cuissard, Direktor von Wine Paris, beschrieb die Veranstaltung als einen Marktplatz, eine Plattform für Einflussnahme und einen Raum für Dialog. Er betonte die Rolle der Veranstaltung bei der Unterstützung des Wandels der Branche und der Gestaltung der Zukunft des Sektors. Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Unsicherheit und handelspolitischer Spannungen statt, aber die Organisatoren berichteten von einer starken Geschäftstätigkeit. Über die Business-Matching-Plattform wurden 25 958 Termine vereinbart, ein Anstieg um 28 %, und die Zahl der Top-Einkäufer stieg um 20 %. An den drei Messetagen nahmen 112 462 Fachleute aus der Branche an der Ausstellung teil.
Die Wine Paris hat sich über den Wein hinaus auf alle Getränkekategorien ausgeweitet - Spirituosen, Biere, Apfelweine, Cocktails, trinkfertige Produkte (RTDs) und alkoholfreie/alkoholarme Optionen - und spiegelt damit die veränderten Verbraucherpräferenzen und Markttrends wider. Die Veranstaltung wird von Vinexposium organisiert und dient nun als umfassendes Ökosystem für die Getränkeindustrie.
Die diesjährige Ausgabe markierte einen strategischen Meilenstein mit einer verstärkten Teilnahme von Vertretern des öffentlichen Lebens. Zum ersten Mal eröffnete der französische Präsident Emmanuel Macron die Veranstaltung. Der ehemalige Präsident François Hollande nahm ebenfalls teil, ebenso wie zwei aktuelle französische Minister und vier Außenminister. Botschaften aus 37 Ländern waren vertreten, darunter 21 Botschafterinnen und Botschafter. Auch Vertreter der Europäischen Kommission und Abgeordnete aus verschiedenen politischen Lagern waren anwesend.
Die Anwesenheit dieser Beamten verdeutlichte die neue Rolle von Wine Paris als strukturierter Raum für den Dialog zwischen führenden Vertretern der Industrie, Regierungen und europäischen Institutionen. Die Veranstaltung ist nicht mehr nur ein Handelsplatz, sondern hat sich zu einer strategischen Plattform entwickelt, auf der die kollektive Vision des Sektors diskutiert wird.
Geowirtschaftliche Fragen und gesellschaftliche Entwicklungen waren herausragende Themen der diesjährigen Messe. Drei Rundtischgespräche konzentrierten sich auf die jüngsten Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur und Indien sowie auf die US-Zölle und die allgemeinen internationalen Handelsspannungen. Das Akademieprogramm umfasste 239 Sitzungen an drei Tagen - darunter Konferenzen, Rundtischgespräche und Meisterklassen - zu den Themen Innovation, Markenstrategien, Konsumtrends, Mixologie, aufstrebende Märkte und Produktentwicklung ohne bzw. mit geringem Alkoholgehalt.
Zu den neuen inhaltlichen Bereichen gehörten die Be Spirits Stage und die Be No Stage. Diese Bereiche boten spezielle Programme zu Spirituosen und alkoholfreien Alternativen. Die Be Spirits brachte 370 Aussteller aus 39 Ländern (53 % international) zusammen, 28 % mehr als im Vorjahr. Die nationalen Pavillons waren stark vertreten, und die Zahl der internationalen Barkeeper, die zum ersten Mal teilnahmen, stieg. Be No war erstmals ein eigener Bereich für alkoholfreie Alternativen mit 64 Ausstellern aus 13 Ländern und mehr als 250 zur Verkostung angebotenen Marken.
Ian Thomson, Gründer von Thomson & Scott Naughty (Vereinigtes Königreich), sagte, er habe in sieben Jahren noch nie so viele Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in so kurzer Zeit auf einer anderen Veranstaltung getroffen.
Auch die Medienberichterstattung hat in diesem Jahr deutlich zugenommen. Insgesamt nahmen 1 894 Medienvertreter aus 49 Ländern teil - 57 % von ihnen aus dem Ausland -, was einen Anstieg von 25 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Wine Paris wird vom 15. bis 17. Februar 2027 wieder stattfinden. Ziel der Veranstalter ist es, die internationale Dynamik der Messe weiter zu stärken und Marktveränderungen zu unterstützen, um ihre Rolle als globale Referenzplattform für Weine und Spirituosen zu festigen. Rodolphe Lameyse, CEO von Vinexposium, sagte, dass Wine Paris zu einem Ort geworden ist, an dem wirtschaftliche, institutionelle und politische Akteure zusammenkommen können, um die Zukunft der Branche zu gestalten.
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