23.02.2026

Der französische Spirituosenkonzern Pernod Ricard, der weltweit zweitgrößte seiner Branche, meldete für die erste Hälfte seines Geschäftsjahres einen starken Gewinnrückgang. Das Unternehmen gab einen Nettogewinn von 975 Millionen Euro für den Sechsmonatszeitraum bekannt, bei einem Umsatz von 5,25 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 15 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Pernod Ricard führt diesen Rückgang auf die schwierigen Bedingungen in seinen beiden größten Märkten, den Vereinigten Staaten und China, zurück.
In den Vereinigten Staaten, die nach wie vor der wichtigste Markt für Pernod Ricard sind, stellte das Unternehmen fest, dass die Marktbedingungen für Spirituosen weiterhin moderat sind. Seit August sind europäische alkoholische Getränke in den USA mit einem Zoll von 15 % belegt, was die Ergebnisse belastet hat. Als weiteren Faktor, der sich auf die Leistung auswirkte, nannte das Unternehmen die Anpassung der zuvor aufgebauten Lagerbestände.
In China verwies Pernod Ricard auf die anhaltende Schwäche des makroökonomischen Umfelds und das geringe Verbrauchervertrauen. Die Gruppe sagte, dass sie einen vorsichtigen kommerziellen Ansatz beibehält, da das chinesische Neujahrsfest naht, eine wichtige Verkaufsperiode für Spirituosen.
Trotz dieser Herausforderungen meldete Pernod Ricard Anzeichen einer Verbesserung im zweiten Quartal, insbesondere bei den Duty-Free-Verkäufen und mit einem sich beschleunigenden Wachstum in Indien. Die Gesamtergebnisse des Unternehmens wurden jedoch durch ungünstige Wechselkurse, Zölle und die Inflation, insbesondere bei den landwirtschaftlichen Rohstoffen, negativ beeinflusst.
Um seine Gewinnmargen zu schützen, hat Pernod Ricard ein Kostensenkungsprogramm gestartet, das bis zum Geschäftsjahr 2028/29 Einsparungen in Höhe von 1 Milliarde Euro vorsieht. Die Gruppe hält an ihren finanziellen Zielen fest und erwartet, dass das Geschäftsjahr 2025/26 eine Übergangsphase sein wird. In der zweiten Hälfte dieses Jahres wird mit einer Verbesserung der organischen Umsatzentwicklung gerechnet.
Das Unternehmen plant, sich auf Produktinnovationen und fortgesetzte Investitionen in Werbe- und Promotionsaktivitäten zu stützen, um das Wachstum in einem volatilen und unsicheren Umfeld zu unterstützen. CEO Alexandre Ricard zeigte sich zuversichtlich in Bezug auf die Grundlagen der Branche, die Strategie von Pernod Ricard und die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells. Er hob auch die ausgewogene geografische Präsenz und das diversifizierte Portfolio der Gruppe als Stärken für die Zukunft hervor.
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