27.01.2025

Das Vereinigte Königreich bereitet sich darauf vor, den Ausschluss von schottischem Whisky von möglichen Zöllen im Rahmen einer neuen protektionistischen Handelspolitik zu verteidigen, die von Donald Trump eingeführt werden könnte. Die britische Finanzministerin Rachel Reeves erklärte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass diese Haltung darauf abziele, eine für Schottland wichtige Industrie zu schützen und eine Wiederholung der Zollmaßnahmen zu verhindern, die 2019 während Trumps erster Amtszeit den Whisky betrafen.
Damals hatten die von den USA verhängten Zölle auf Produkte aus der Europäischen Union, zu denen auch schottischer Whisky gehörte, erhebliche Auswirkungen auf die Produzenten. Reeves betonte, dass das Vereinigte Königreich, das nun aus der EU ausgetreten ist, keinen nennenswerten Handelsüberschuss mit den Vereinigten Staaten hat. Dies spreche dafür, dass das Vereinigte Königreich von neuen Handelssanktionen ausgenommen werden sollte.
Reeves hob Trumps persönliche Verbindungen zu Schottland als einen potenziell einflussreichen Faktor hervor, da er sich für schottischen Whisky als Symbol für die lokale Wirtschaft eingesetzt habe. Sie betonte auch die Bedeutung der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern und wies darauf hin, dass eine Million Arbeitsplätze in beiden Ländern von britischen und amerikanischen Unternehmen abhängen.
Während ihres Auftritts in Davos warb Reeves auch für das Vereinigte Königreich als erstklassiges Ziel für ausländische Investitionen. Sie räumte ein, dass die britische Wirtschaft mit Herausforderungen konfrontiert sei, darunter die Schwankungen des Pfunds und die steigenden Zinssätze, die sich auf die Staatsverschuldung auswirkten. Trotz dieser Schwierigkeiten bekräftigte sie das Engagement der Regierung für das Wirtschaftswachstum durch die Beseitigung von Hindernissen für Unternehmen.
Die Bemühungen des Vereinigten Königreichs um eine Stärkung seiner Handelsbeziehungen mit den Vereinigten Staaten zielen darauf ab, schottischen Whisky und andere kultige Produkte vor möglichen Zöllen zu schützen, die einem der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes schaden könnten.
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