Hotels in Provence-Alpes-Côte d’Azur erreichen in den ersten zehn Tagen der Allerheiligenferien 66,8 Prozent Auslastung

Im Oktober blieb die Auslastung bei 71 Prozent, während die frühen Winterbuchungen in den Südalpen auf 23 Prozent zurückgingen

Dienstag, 3. November 2026

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Die Hotelauslastung in der französischen Region Provence-Alpes-Côte d’Azur stieg in den ersten zehn Tagen der Allerheiligenferien 2026. Die Verbesserung erstreckte sich jedoch nicht auf den gesamten Oktober und ging mit schwächeren Frühbuchungen für die Wintersaison in den Südalpen einher.

Am Montag, dem 2. November, veröffentlichte Zahlen des französischen Mediums Maritima, die sich auf den Regionalen Tourismusausschuss beriefen, wiesen für die ersten zehn Tage der Schulferien eine Hotelauslastung von 66,8 Prozent aus. Im gleichen Zeitraum 2025 waren es 65,4 Prozent gewesen – ein Plus von 1,4 Prozentpunkten.

Der Bericht verwies auf einen moderaten Zuwachs in einer Region, die sowohl Mittelmeerziele als auch Berggebiete im Südosten Frankreichs umfasst. Provence-Alpes-Côte d’Azur zählt zu den wichtigsten Tourismusmärkten des Landes. Die Ferienzeit rund um Allerheiligen wird von den Anbietern aufmerksam verfolgt, da sie vor Beginn der Winterskisaison erste Hinweise auf die Herbstnachfrage liefert.

Der Anstieg der Auslastung während der Ferienzeit schlug sich nicht in besseren Ergebnissen für den gesamten Oktober nieder. Den gleichen Zahlen zufolge blieb die Hotelauslastung in der Region im Gesamtmonat unverändert bei 71 Prozent. Das deutet darauf hin, dass sich die Verbesserung auf den Ferienzeitraum konzentrierte und nicht gleichmäßig über den Monat verteilte.

Deutlicher fiel der Gegensatz beim Ausblick auf den Winter aus. Die Vorausbuchungen für gewerbliche Unterkünfte in den Südalpen für die Wintersaison 2026–2027 lagen bei 23 Prozent und damit 1,7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Die Südalpen sind ein wichtiger Teil der regionalen Wintertourismuswirtschaft. Frühbuchungsdaten dienen den lokalen Betrieben dazu, die voraussichtliche Nachfrage in der Skisaison einzuschätzen.

Die Zahlen zeichnen ein uneinheitliches Bild der Tourismusbranche in der Region. Die Hotels profitierten während der Allerheiligenferien von einer stärkeren Nachfrage, doch diesem kurzfristigen Zuwachs stehen bislang weder ein breiteres Wachstum im Herbst noch mehr Winterbuchungen in den Alpengebieten gegenüber. Für Tourismusverantwortliche und Anbieter bedeutet das, dass sich der regionale Markt in einem Teil des Jahres behauptet, während er in einem anderen Anzeichen von Schwäche zeigt.

Maritima zufolge stammen die Daten aus der Marktanalyse des Regionalen Tourismusausschusses. Der Ausschuss wies die Hotelauslastung für die gesamte Region Provence-Alpes-Côte d’Azur getrennt von den Vorausbuchungen für gewerbliche Unterkünfte in den Südalpen aus. Damit machte er deutlich, dass die stärkere Nachfrage während der Ferien nicht automatisch auf die Winterbuchungen in den Bergregionen übergriff.

Der Bericht wies außerdem darauf hin, dass sich Vorausbuchungen noch ändern können, bevor die Reisenden ankommen. Die Winterbuchungsquote von 23 Prozent in den Südalpen ist daher ein Frühindikator und kein endgültiges Ergebnis. In den kommenden Wochen, wenn die Saison näher rückt, kann sie sich noch verändern.

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