31.03.2026
Der Internationale Weinwettbewerb Bacchus 2026 hat die vollständige Liste der Medaillengewinner seiner vierundzwanzigsten Ausgabe veröffentlicht und damit seinen Status als größter Weinwettbewerb Spaniens bestätigt. In diesem Jahr nahmen 1.540 Weine, 28 Wermutweine und 35 Spirituosen an der Veranstaltung teil. Nach der Bewertung durch die Jury erhielten 574 Weine und Wermutgetränke sowie 33 Spirituosen Medaillen in den Kategorien Grand Bacchus Gold, Bacchus Gold und Bacchus Silber.
Spanien führte die Medaillenwertung an, aber der Wettbewerb war auch international stark vertreten. So wurden unter anderem Weine und Spirituosen aus Mexiko, Bolivien, Peru, Argentinien, Uruguay, Brasilien und Portugal ausgezeichnet. Weitere Länder wie die Tschechische Republik, Italien, Georgien, Australien, Deutschland und die Slowakei waren ebenfalls unter den internationalen Preisträgern vertreten.
Insgesamt 51 Weine erhielten die Auszeichnung Grand Bacchus Gold, die für Etiketten reserviert ist, die von der Verkostungsjury mit über 93 Punkten bewertet wurden. Unter diesen Spitzenauszeichnungen wurde der Heredad Altos de Talana Paraje 2022 von Heredad Morán & López (DO Bierzo) als bester Weißwein ausgezeichnet. Der 1300 Estate Rosé 2025 vom brasilianischen Weingut 1300 Estate wurde als bester Rosé ausgezeichnet. Alceño Selección 2020 von Bodegas Alceño (DO Jumilla) wurde zum besten Rotwein gekürt. Der Kripta 1935 2016 von Celler Kripta erhielt die Auszeichnung für den besten Schaumwein. Diese Anerkennungen wurden von VINOFED, dem Weltverband der großen internationalen Wein- und Spirituosenwettbewerbe, verliehen.
Die Ergebnisse dieser Ausgabe verdeutlichen die Verschiebungen in der globalen Weinlandschaft. Außerhalb Spaniens war Mexiko mit insgesamt 72 Medaillen eine große Entdeckung: 44 Bacchus-Goldmedaillen, 26 Bacchus-Silbermedaillen und 2 Große Bacchus-Goldmedaillen. Mit dieser Leistung liegt Mexiko bei wichtigen Wettbewerben vor anderen traditionell starken Märkten und signalisiert, dass mexikanischer Wein jetzt als ernsthafter Konkurrent und nicht mehr als Neuheit angesehen wird. Die Beständigkeit dieser Ergebnisse deutet auf nachhaltige Arbeit sowohl in den Weinbergen als auch in den Weinkellereien hin.
Auch die Tschechische Republik stach mit 19 Goldmedaillen und 2 Grand-Bacchus-Goldmedaillen hervor. Das starke Abschneiden der Tschechischen Republik stellt langjährige Hierarchien in Frage, die die klassischen europäischen Regionen begünstigt haben. Der Erfolg der tschechischen Weine deutet darauf hin, dass sich technisches Know-how und Weinbergsmanagement auf Gebiete ausbreiten, die in der weltweiten Weindiskussion bisher übersehen wurden.
Innerhalb Spaniens hielten Rioja und Ribera del Duero ihre übliche Rivalität bei den Auszeichnungen aufrecht. Rioja erhielt 31 goldene, 13 silberne und 5 große goldene Auszeichnungen; Ribera del Duero folgte mit 26 goldenen, 15 silbernen und 4 großen Auszeichnungen. Jerez-Xérès-Sherry zog jedoch besondere Aufmerksamkeit auf sich, da es 10 Grand-Bacchus-Goldmedaillen von insgesamt 29 Medaillen erhielt - ein viel höherer Anteil als in anderen Regionen, was die einzigartige Qualität seiner Weine unterstreicht.
Am diesjährigen Wettbewerb nahmen 42 spanische Herkunftsbezeichnungen und 51 geografische Qualitätsbezeichnungen teil. Die Leistung von Jerez stach unter diesen Regionen hervor.
Der Bacchus 2026 hat auch sein Spektrum über den traditionellen Wein hinaus erweitert, indem er Wermut und Spirituosen zuließ - 28 Wermutweine und 35 Spirituosen nahmen in diesem Jahr teil. Dieser Schritt spiegelt die sich ändernden Verbrauchergewohnheiten wider, bei denen Aperitifs und handwerklich hergestellte Spirituosen an Bedeutung gewinnen und neben dem Wein fachliche Anerkennung finden.
Die Jury für diese Ausgabe bestand aus 92 Verkostern aus Ländern wie Finnland, Slowenien, Uruguay, Moldawien, Ukraine, Georgien, Italien, Portugal und der Schweiz. Der Jury gehörten Master of Wine, Master Sommeliers, Sommeliers, Importeure, Einkäufer und Kommunikatoren an. Die Vielfalt des Hintergrunds der Juroren gilt als entscheidend für die Gewährleistung der Unparteilichkeit und eines breiten fachlichen Konsenses bei der Vergabe der Spitzenauszeichnungen.
Die preisgekrönten Beiträge kamen nicht nur aus etablierten Weinbauländern, sondern auch aus aufstrebenden Regionen wie Australien, Brasilien, Bolivien, der Slowakei und insbesondere der Tschechischen Republik. Georgien behielt seine symbolische Präsenz als eine der Geburtsstätten des Weinbaus bei.
Der Wettbewerb wurde von der Spanischen Vereinigung der Verkoster (Unión Española de Catadores) organisiert, die das Bewertungsverfahren beaufsichtigte, um Strenge und Unabhängigkeit zu gewährleisten. Die vollständige Liste der Medaillengewinner sowie weitere Informationen sind auf der offiziellen Website des Wettbewerbs zu finden.
Bacchus 2026 hat seine Position als wichtiges Ereignis im internationalen Weinkalender sowohl durch die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen als auch durch die Vielfalt und Qualität der in diesem Jahr ausgezeichneten Weine und Spirituosen gefestigt.
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