12.09.2025

Forscher haben herausgefunden, dass 95 Prozent der in den Vereinigten Staaten getesteten Biere Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) enthalten, Chemikalien, die oft als "ewige Chemikalien" bezeichnet werden, weil sie sich in der Umwelt nicht leicht abbauen. In der Studie, die von der American Chemical Society in der Zeitschrift Environmental Science & Technology veröffentlicht wurde, wurden 23 verschiedene Biere aus dem ganzen Land untersucht. Die höchsten Konzentrationen von PFAS wurden in Bieren festgestellt, die in Regionen mit bekannter Wasserverschmutzung gebraut wurden.
Die Forschungsarbeit wurde von Jennifer Hoponick Redmon geleitet, die sagte, sie sei durch die Sorge motiviert, dass PFAS, die in der kommunalen Wasserversorgung vorhanden sind, in das Bier gelangen könnten. Das Team modifizierte eine Methode der US-Umweltschutzbehörde zur Untersuchung von Trinkwasser, um die Bierproben zu analysieren. Sie wählten Biere aus, die von lokalen Brauereien in Gebieten mit nachgewiesener PFAS-Kontamination hergestellt wurden, sowie beliebte nationale und internationale Marken von größeren Unternehmen, deren Wasserquellen nicht öffentlich bekannt gegeben werden.
PFAS sind synthetische Chemikalien, die wegen ihrer Beständigkeit gegen Wasser, Öl und Flecken verwendet werden. Sie wurden in Oberflächenwasser, Grundwasser und kommunalen Wassersystemen in den Vereinigten Staaten und weltweit nachgewiesen. Obwohl Brauereien in der Regel Filtrations- und Aufbereitungssysteme für ihr Wasser verwenden, sind diese Systeme nicht darauf ausgelegt, PFAS zu entfernen.
Die Studie ergab eine starke Korrelation zwischen den PFAS-Gehalten in kommunalem Trinkwasser und denen in lokal gebrautem Bier. Dieser Zusammenhang war zuvor bei Bier aus dem US-Einzelhandel noch nicht untersucht worden. Zu den festgestellten Chemikalien gehörten Perfluoroctansulfonat (PFOS) und Perfluoroctansäure (PFOA), für die die EPA aufgrund möglicher Gesundheitsrisiken inzwischen Grenzwerte für Trinkwasser festgelegt hat.
Biere, die in der Nähe des Cape Fear River Basin in North Carolina gebraut wurden, wiesen die höchsten Konzentrationen und den vielfältigsten Mix an PFAS-Verbindungen auf. Dieses Gebiet ist bereits für eine erhebliche PFAS-Verschmutzung seiner Wasserversorgung bekannt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Kontamination an einer einzigen Quelle auf weit verbreitete Produkte wie Bier ausbreiten kann.
Das Vorhandensein von PFAS in Bier gibt sowohl den Verbrauchern als auch den Brauereien Anlass zur Sorge. Die Forscher sagen, dass ihre Ergebnisse die Notwendigkeit einer stärkeren Sensibilisierung aller Beteiligten, einschließlich der Aufsichtsbehörden, unterstreichen. Sie schlagen vor, dass Brauereien ihre Wasseraufbereitungsprozesse aktualisieren sollten, da sich die Vorschriften für PFAS weiterentwickeln. Auch die Gemeinden müssen möglicherweise ihre eigenen Aufbereitungssysteme aktualisieren, um diese persistenten Chemikalien zu behandeln.
Die Studie wurde durch einen internen Forschungszuschuss von RTI International finanziert. Die Autoren betonen, dass ein gelegentlicher Bierkonsum wahrscheinlich keine unmittelbaren Gesundheitsrisiken mit sich bringt, dass aber die ständige Exposition gegenüber PFAS durch verschiedene Quellen weiterhin ein Problem darstellt. Sie hoffen, dass ihre Ergebnisse weitere Maßnahmen zur Verringerung der PFAS-Kontamination in Lebensmitteln und Getränken im ganzen Land anregen werden.
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