Dänemarks Weinimporte sinken wertmäßig trotz höherer Mengen

Niedrigere Preise drückten die Gesamtimporte um 1,6 %, obwohl das Land 2025 4,1 % mehr Wein kaufte

08.05.2026

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Dänemarks Weinimporte sinken wertmäßig trotz höherer Mengen

Dänemarks Weinimporte gingen 2025 wertmäßig zurück, obwohl die Mengen stiegen – ein Zeichen dafür, dass der Markt weiterhin mehr Wein zu niedrigeren Preisen kaufte, wie aus dänischen Zolldaten hervorgeht, die von Spaniens Interprofessional Wine Organization, bekannt als OIVE, ausgewertet wurden.

Die gesamten Weinimporte erreichten 696,4 Millionen Euro und lagen damit 1,6 % unter dem Wert von 2024, während das Volumen um 4,1 % auf 182,7 Millionen Liter zulegte. Der durchschnittliche Importpreis sank um 5,5 % auf 3,81 Euro je Liter und unterstreicht damit das, was Branchenanalysten als breitere Erosion der Preise auf dem dänischen Markt beschrieben.

Der Wertverlust beschränkte sich nicht auf eine einzelne Kategorie. Die Importe von abgefülltem Wein, einschließlich Schaumwein, Flaschenwein und Bag-in-Box, gingen wertmäßig um 1,6 % auf 621,1 Millionen Euro zurück, während das Volumen um 2,3 % auf 107,5 Millionen Liter stieg. Damit sank der Durchschnittspreis für abgefüllten Wein um 3,8 % auf 5,78 Euro je Liter.

Auch bei Fasswein zeigte sich eine noch deutlichere Verschiebung hin zu niedrigeren Preisen. Dänemarks Importe von Fasswein sanken wertmäßig um 1,3 % auf 75,4 Millionen Euro, während das Volumen um 6,8 % auf 75,2 Millionen Liter zunahm. Der Durchschnittspreis fiel um 7,6 % auf 1 Euro je Liter.

Frankreich blieb 2025 Dänemarks größter Lieferant nach Wert mit Exporten im Umfang von 250,7 Millionen Euro, ein Plus von 4 % gegenüber dem Vorjahr. Italien lag mit 150 Millionen Euro auf Platz zwei und blieb damit gegenüber 2024 nahezu unverändert; der Rückgang betrug lediglich 0,1 %. Spanien belegte insgesamt den dritten Platz nach Wert mit 64,1 Millionen Euro und einem Minus von 18,1 %.

Nach Volumen führte Italien den Markt mit 44 Millionen Litern an, ein Plus von 9 %, gefolgt von Frankreich mit 31,9 Millionen Litern und einem Zuwachs von 14,8 %. Australien lag nach Volumen mit 23,8 Millionen Litern auf Platz drei nach einem Anstieg um 21,5 %.

Spaniens Position verschlechterte sich über alle Kategorien hinweg. Bei abgefülltem Wein rangierte das Land nach Wert mit 60,4 Millionen Euro auf Platz drei, ein Minus von 16,6 %, und nach Volumen ebenfalls auf Platz drei mit 17,8 Millionen Litern (-7,7 %). Bei Fasswein exportierte Spanien Ware im Wert von 3,74 Millionen Euro und im Umfang von 3,65 Millionen Litern und belegte damit in beiden Kennzahlen den sechsten Platz.

Zu den weiteren wichtigen Lieferanten nach Wert zählten Deutschland, die Vereinigten Staaten, Australien, Chile, Portugal und Südafrika.

Die Zahlen deuten auf einen dänischen Markt hin, der insgesamt zwar weiterhin mehr Wein konsumiert, dies jedoch unter stärkerem Preisdruck tut – wobei Importeure zunehmend günstigere Bezugsquellen und größere Volumina höherpreisigen Lieferungen vorziehen.

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