04.02.2026

Die italienische Regierung hat neue Finanzmittel und eine nationale Kommunikationskampagne zum Thema Wein angekündigt, um die Bedeutung des Sektors für die Wirtschaft und die kulturelle Identität des Landes zu unterstreichen. Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährungssouveränität und Wälder berief ein Treffen mit den wichtigsten Akteuren der Weinbranche ein, um bedeutende Investitionen vorzustellen und die Kampagne mit dem Titel "Coltiviamo ciò che ci unisce" ("Wir kultivieren, was uns verbindet") zu starten. Am selben Tag fand im Senat eine Zeremonie zur Übergabe des Titels "Città del Vino" (Stadt des Weins) von Castelli Romani, das ihn für 2025 innehatte, an die Gemeinden Vulture und Conegliano-Valdobbiadene statt, die sich den Titel für 2026 und 2027 teilen werden.
Diese Ereignisse unterstreichen, dass der Wein weiterhin im Mittelpunkt der Regierungspolitik von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni steht, insbesondere bei den Bemühungen um den Schutz und die Förderung des italienischen Agrar- und Ernährungssektors. Minister Francesco Lollobrigida erklärte, dass die Mittel für weinbezogene Versorgungsketten im Rahmen des nationalen Konjunkturprogramms (Pnrr) von 100 Millionen Euro auf 1 Milliarde Euro aufgestockt wurden. Er bezeichnete den Wein als wesentlich für die italienische Wirtschaft, die Geschichte und den Umweltschutz. Lollobrigida wies auch auf die positiven Exportdaten hin, die einen Anstieg der Verkäufe in die Vereinigten Staaten um 7,5 % verzeichnen, was seiner Meinung nach die Befürchtungen widerlegt, dass Zölle der Branche schaden könnten.
Die Regierung wehrt sich auch gegen die "Verteufelung" des mäßigen Weinkonsums, wie sie es nennt. Lollobrigida sagte, dass Wein nicht nur als alkoholisches Getränk betrachtet werden dürfe, sondern dass man sich auf seine sozialen Vorteile und die wissenschaftliche Forschung konzentrieren müsse, die einen verantwortungsvollen Konsum unterstütze. Er kündigte an, Studien von Forschungszentren vorzustellen, um alarmistischen Darstellungen entgegenzuwirken, und betonte, dass Wein kein "Gift" sei, sondern zur Identität Italiens gehöre.
Giorgio Salvitti, ein Berater des Landwirtschaftsministers, sprach auf der Veranstaltung des Senats, die für die Città del Vino 2026 organisiert wurde. Er sagte, die Förderung des Weins bedeute die Unterstützung ganzer Regionen, die Förderung des Tourismus in ländlichen Gebieten und den Widerstand gegen Bestrebungen, ein Produkt zu kriminalisieren, das ein wesentlicher Bestandteil der italienischen Küche ist und von der UNESCO als Teil des Welterbes anerkannt wurde.
Senator Luca De Carlo, Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses des Senats, wies auf laufende parlamentarische Anhörungen und eine Untersuchung zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft hin. Er betonte, dass Italien sowohl die Quantität als auch die Qualität seiner Produktion nur dann verbessern kann, wenn es sich diesen Herausforderungen stellt. De Carlo äußerte sein Vertrauen in die wissenschaftliche Forschung als Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Anpassung der Landwirtschaft an die sich verändernden globalen Bedingungen. Er verwies auch auf Handelsabkommen wie den Mercosur als Möglichkeiten zur Anpassung.
De Carlo wies darauf hin, dass italienischer Wein einzigartige Chancen auf den internationalen Märkten habe, weil er die Geschichte seiner Herkunftsregionen erzähle. Er verwies auf die symbolische Brücke zwischen Nord- und Süditalien, die die diesjährige Übergabe der Città del Vino darstellt. Er beschrieb dies als Teil von Italiens "DOP-Wirtschaft", die jährlich um 20 % wächst. Die Regierung plant, weiterhin in diesen Bereich zu investieren, unter anderem durch neue Initiativen wie "Turismo DOP", die kürzlich von Ministerin Daniela Santanché in Venetien ins Leben gerufen wurde.
Die Reihe von Ankündigungen und Veranstaltungen spiegeln die koordinierten Bemühungen der italienischen Behörden wider, die Weinerzeuger zu unterstützen, einen verantwortungsvollen Konsum zu fördern und Italiens Position auf den globalen Märkten zu stärken und gleichzeitig sein kulturelles Erbe zu bewahren.
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