Neue Umfrage unter 1.500 Amerikanern zeigt veränderte Ansichten über Wein und Wellness

Studie unterstreicht die Unterschiede zwischen den Generationen, die Auswirkungen von Medikamenten zur Gewichtsreduzierung und die Zunahme alkoholarmer Alternativen bei den Trinkgewohnheiten in den USA

07.01.2026

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New Survey of 1,500 Americans Reveals Shifting Views on Wine and Wellness

Der Wine Market Council wird eine neue Studie darüber vorstellen, wie amerikanische Verbraucher Wein in Verbindung mit Gesundheit und Wellness sehen. Die Ergebnisse werden in einem Webinar vorgestellt, das am 21. Januar um 11 Uhr Pazifikzeit stattfindet. Die Veranstaltung ist für Ratsmitglieder und Medienvertreter zugänglich.

Die Studie mit dem Titel "Wine & Wellness: Consumer Perceptions of Wine as It Relates to Health and Wellness" (Verbraucherwahrnehmung von Wein in Bezug auf Gesundheit und Wellness) befragte mehr als 1.500 Erwachsene aus den gesamten Vereinigten Staaten. Die Stichprobe wurde so zusammengestellt, dass sie die US-Bevölkerung in Bezug auf Alter, Einkommen, Bildung, Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit widerspiegelt. Die Untersuchung findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem viele Amerikaner ihre Alkoholkonsumgewohnheiten überdenken, insbesondere im Zuge der COVID-19-Pandemie.

Liz Thach, Master of Wine und Präsidentin des Wine Market Council, sagte, dass Wellness für die Mitglieder der Organisation zu einem wichtigen Thema geworden ist. Sie verwies auf mehrere Faktoren, die die Einstellung der Verbraucher beeinflussen, darunter die Beliebtheit von Medikamenten zur Gewichtsreduzierung wie Ozempic, das Aufkommen von THC-haltigen Getränken, die jüngsten Erklärungen der Weltgesundheitsorganisation, neue Anforderungen an die Kennzeichnung von Inhaltsstoffen und Nährwerten sowie der wachsende Markt für alkoholfreie und alkoholarme Weine.

Christian Miller, Forschungsdirektor des Rates, erklärte, dass frühere Studien gezeigt haben, dass es Unterschiede zwischen den Generationen gibt, wie die Menschen an Gesundheits- und Wellnessfragen herangehen. Die neue Studie zielt darauf ab, diese Unterschiede genauer zu untersuchen. Untersucht wird, wie die Verbraucher Nachrichten und Trends in den sozialen Medien zum Thema Gesundheit verarbeiten, welche Bedenken sie in Bezug auf ihre Ernährung haben und wie sie den Einfluss von Wein auf das medizinische und persönliche Wohlbefinden einschätzen. Die Studie vergleicht auch Wein mit anderen Getränkekategorien wie Cannabisgetränken.

Rebecca Hopkins wird sich Thach und Miller als Gastrednerin während des Webinars anschließen. Hopkins ist eine Weinmarketing-Führungskraft mit mehr als 25 Jahren Erfahrung und die Gründerin von A Balanced Glass, einer Online-Community, die sich auf die Förderung der Gesundheit von Weinfachleuten konzentriert. Sie hat mit großen Unternehmen wie Folio Fine Wine Partners und Constellation Brands zusammengearbeitet. Laut Thach wird Hopkins Einblicke in die Ergebnisse der Studie geben und praktische Ratschläge für Weingüter geben, die sich an die veränderten Bedürfnisse der Verbraucher anpassen wollen.

Die Studie deckt mehrere Themen ab: wie Verbraucher die gesundheitlichen Auswirkungen verschiedener alkoholischer Getränke wahrnehmen; die Rolle des Weins in Bezug auf Ernährung, körperliches und psychologisches Wohlbefinden; Erfahrungen mit alkoholfreien und alkoholarmen Optionen; Präferenzen für Etiketteninformationen über Inhaltsstoffe und Herstellung; Verwendung von GLP-1-Medikamenten zur Gewichtsreduzierung; Verwendung von Getränken auf Cannabis- und Hanfbasis; Kenntnis wichtiger Gesundheitsnachrichten; und Unterschiede nach Geschlecht, Generation, ethnischer Zugehörigkeit und Trinkhäufigkeit.

Der Wine Market Council ist eine gemeinnützige Gruppe, die 1996 gegründet wurde, um die amerikanische Weinindustrie durch Marktforschung zu fördern. Zu den Mitgliedern gehören Weinkellereien, Vertriebsunternehmen, Erzeuger, Importeure, Handelsverbände und angeschlossene Unternehmen. Die Mitgliedschaft ermöglicht den Zugang zu Forschungsberichten, Webinaren, Newslettern, Datendateien, Statistiken und einer jährlichen Konferenz.

Für weitere Informationen über die Studie oder Einzelheiten zur Teilnahme am Webinar können sich Interessierte direkt an den Rat wenden oder seine Website besuchen. Die Mitgliedschaft steht Organisationen jeder Größe zu verschiedenen Tarifen offen.

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