US-Einzelhandelsabsatz alkoholischer Getränke vor Halloween um 2,4 % gesunken

Der Umsatz sank in der Woche bis zum 25. Oktober um 0,6 % auf 1,365 Milliarden Dollar. Spirituosen und trinkfertige Cocktails hielten sich besser

Mittwoch, 4. November 2026

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Der Umsatz mit alkoholischen Getränken im US-Einzelhandel blieb in der Woche bis zum 25. Oktober nominal nahezu unverändert, doch das Absatzvolumen ging weiter zurück. Das zeigt einen weiterhin unter Druck stehenden Markt, auch wenn sich Spirituosen und trinkfertige Cocktails vor Halloween besser entwickelten als andere Segmente.

Laut wöchentlichen Scandaten des Marktforschungsunternehmens Circana sank der Umsatz mit alkoholischen Getränken im Handel für den Konsum außerhalb der Verkaufsstätte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,6 % auf 1,365 Milliarden Dollar. Das Volumen, gemessen am Absatz in Kisten, ging im selben Zeitraum um 2,4 % zurück. Gemeint sind Verkäufe alkoholischer Getränke im Einzelhandel zum Konsum außerhalb von Bars und Restaurants, etwa in Supermärkten, Spirituosenfachgeschäften und großen Einzelhandelsketten.

Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum unmittelbar vor dem Feiertag am 31. Oktober und schließen die Halloween-Woche selbst nicht ein. Sie geben damit einen ersten Eindruck von der saisonalen Nachfrage, zeigen aber noch nicht abschließend, wie sich der Feiertag auf den Absatz alkoholischer Getränke ausgewirkt hat.

In diesem Markt entwickelten sich Spirituosen und trinkfertige Produkte vergleichsweise besser als das Geschäft mit alkoholischen Getränken insgesamt. Brewbound berichtete unter Berufung auf die Circana-Scandaten, dass diese Kategorien im Vorfeld von Halloween überdurchschnittlich abschnitten. Der verfügbare Datenauszug enthielt keine vollständige Aufschlüsselung nach Kategorien, doch das übergeordnete Bild war eindeutig: Insgesamt kauften Verbraucher weniger Kisten, während sich Spirituosen und RTDs besser hielten als der übrige Markt.

Auch die Differenz zwischen Umsatz und Absatzvolumen fiel auf. Die Ausgaben blieben nahezu stabil, doch die Zahl der verkauften Kisten sank deutlich stärker. Das deutet darauf hin, dass der Handel mengenmäßig weniger Ware absetzte, obwohl sich der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig veränderte. Die Daten erklären nicht, warum dies geschah, zeigen aber, dass es Ende Oktober weiterhin schwierig war, das Wachstum der Kategorien auf Volumenbasis aufrechtzuerhalten.

Der Bericht ergänzt eine Reihe weiterer Hinweise darauf, dass Anbieter und Händler alkoholischer Getränke mit einem uneinheitlichen Markt in die umsatzstarke Feiertagssaison starten. Für Brauereien, Weingüter, Destillerien und Vertriebsunternehmen können wöchentliche Werte wie diese Entscheidungen über Lagerbestände, Regalfläche und Verkaufsaktionen in den letzten Monaten des Jahres beeinflussen. Ein nahezu unverändertes Ergebnis auf nationaler Ebene könnte zu einem vorsichtigen Vorgehen veranlassen, während die stärkere Entwicklung von Spirituosen und RTDs gezieltere Investitionen in diese Segmente begünstigen könnte.

Das ist für die gesamte Getränkebranche von Bedeutung, denn die Nachfrage zum Jahresende prägt häufig Produktions- und Bestellpläne. Sollten Spirituosen und trinkfertige Cocktails Bier und Wein weiterhin übertreffen, könnten Händler diesen Produkten mehr Präsentationsfläche und Unterstützung durch Werbeaktionen einräumen. Zugleich deutet der anhaltende Rückgang beim Absatzvolumen insgesamt darauf hin, dass Anbieter aller Kategorien weiterhin um Verbraucher konkurrieren, die insgesamt weniger kaufen.

Die wöchentlichen Scans von Circana werden in der Alkoholbranche aufmerksam verfolgt, da sie einen der schnellsten Einblicke in die Entwicklungen in Supermärkten und im Einzelhandel bieten. Die jüngsten Zahlen zeigten in diesem Fall einen Markt, der vor Halloween nicht einbrach, aber auch nicht zu einem breit angelegten Wachstum zurückkehrte. Für die Branche ergibt sich damit ein gemischtes Bild: Die Ausgaben blieben stabil genug, um den Umsatz nahezu unverändert zu halten, doch die Nachfrage gemessen am Volumen blieb mit Blick auf die Feiertagssaison schwach.

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