Mitchells & Butlers meldet im ersten Halbjahr höhere Umsätze

Getränke trugen dazu bei, die Nachfrage bei der Pub- und Restaurantgruppe zu stützen – trotz höherer Kosten und zurückhaltender britischer Verbraucher

29.05.2026

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Mitchells & Butlers teilte am Donnerstag mit, dass sich die Umsätze in seinen Pubs und Restaurants im ersten Halbjahr des Jahres verbessert haben. Getränke trieben die Nachfrage dabei mit an, obwohl das Unternehmen weiterhin mit höheren Kosten und einem vorsichtigen Konsumumfeld in Großbritannien konfrontiert war.

Die Hospitality-Gruppe, zu der Marken wie All Bar One, Harvester und Toby Carvery gehören, meldete für die 28 Wochen bis zum 11. April ein flächenbereinigtes Umsatzwachstum von 3,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die flächenbereinigten Getränkeumsätze legten in diesem Zeitraum um 2,4 % zu, während auch der Lebensmittelumsatz stieg und damit den Erlös in einer Phase stützte, in der viele Betreiber vor Druck auf die Haushaltsausgaben gewarnt hatten.

Der bereinigte operative Gewinn belief sich im Halbjahr auf 181 Millionen Pfund, wie aus der Ergebnismitteilung des Unternehmens hervorgeht. Mitchells & Butlers erklärte, der Handel habe sich trotz Inflation bei Löhnen, Energie und anderen Betriebsausgaben als widerstandsfähig erwiesen; diese belasteten weiterhin die Margen in der Pub- und Casual-Dining-Branche.

Das Unternehmen sagte, die Entwicklung spiegele stärkere Kundenfrequenz und eine disziplinierte Kostenkontrolle wider. Zudem verwies es auf weitere Investitionen in sein Filialnetz und seine Marken, um mit veränderten Konsumgewohnheiten Schritt zu halten – darunter die Nachfrage nach preisbewussten Mahlzeiten und Anlässen mit Getränkefokus.

Die Ergebnisse sind ein weiteres Zeichen dafür, dass der britische On-Trade-Sektor weiterhin Gäste anzieht, insbesondere für geselliges Trinken und Casual Dining, auch wenn Verbraucher genau auswählen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Für Mitchells & Butlers ist das Wachstum bei Getränken bemerkenswert, weil es darauf hindeutet, dass Pub-Besuche über rein essensgetriebene Anlässe hinaus stabil bleiben – ein wichtiger Indikator für Betreiber, die auf Barumsätze angewiesen sind, um ihre Profitabilität zu stützen.

Das Unternehmen legte in dem geprüften Auszug keinen detaillierten Ausblick vor; die Halbjahreszahlen deuten jedoch darauf hin, dass sich die Handelsbedingungen stabiler entwickelt haben als von vielen Investoren befürchtet. Die Aktie des Konzerns und die Entwicklung des gesamten Sektors werden in diesem Jahr aufmerksam beobachtet, während Analysten prüfen, ob Pubs steigende Arbeitskosten verkraften können, ohne Kunden zu verlieren.

Mitchells & Butlers hat daran gearbeitet, Preiserhöhungen mit Preis-Leistungs-Angeboten über seine Marken hinweg auszubalancieren und zugleich Personalbestand sowie Beschaffungskosten zu steuern. Die jüngsten Zahlen deuten darauf hin, dass diese Strategie dazu beigetragen hat, die Nachfrage durch die Winter- und frühe Frühjahrsphase zu erhalten – Zeiträume, in denen Gastronomiebetriebe oft mit schwächerem Gästeaufkommen rechnen müssen.

Die Mitteilung des Unternehmens kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die britische Hospitality-Branche weiterhin mit einer uneinheitlichen Verbraucherstimmung navigiert und Betreiber nach Anzeichen suchen, dass sich die Ausgaben für Essen und Trinken außer Haus auch im weiteren Jahresverlauf behaupten können.

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