17.04.2026

Fine Wine hat einen noch größeren Platz in den Portfolios vermögender US-Anleger eingenommen, wie aus dem jährlichen Wealth-Report von WineCap hervorgeht. Demnach ist der Anteil des Kapitals, der dieser Anlageklasse zugewiesen wird, im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.
Der Bericht, der in getrennten Versionen für die Vereinigten Staaten und Großbritannien veröffentlicht wurde, zeigt, dass sich der Wandel in den USA besonders deutlich vollzogen hat. Unter den befragten engagierten Anlegern ordnen inzwischen 33% zwischen 21% und 30% ihres Gesamtvermögens Fine Wine zu. Die Hälfte der befragten Vermögensverwalter und Berater gab an, sie gingen davon aus, dass rund 11% bis 20% der Portfolios ihrer Kunden in Fine Wine investiert würden. Ein Jahr zuvor legte kein Anleger mehr als 20% seines Vermögens in diese Anlageklasse an, und 60% hielten das Engagement unter 10%.
WineCap zufolge deutet diese Entwicklung darauf hin, dass Fine Wine vom Rand eines Portfolios zu dem geworden ist, was das Unternehmen als zentrales defensives Anlagegut bezeichnet. Der Bericht beschreibt die Kategorie als zunehmend attraktiv für Anleger, die bereits Erfahrung an den traditionellen Märkten haben und nach Vermögenswerten suchen, die Knappheit, physischen Besitz und ein gewisses Maß an Abschirmung gegenüber breiteren Finanzmarktschwankungen verbinden.
Dieses Profil scheint die Nachfrage anzutreiben. Laut Bericht sind 62% der in Wein investierenden Personen erfahrene Anleger, weitere 35% sogar sehr erfahren. Nur 2% sind neu in dieser Anlageklasse. WineCap zufolge ist Fine Wine selten das erste Asset, das ein Anleger kauft; vielmehr spricht es tendenziell Menschen an, die bereits diversifizierte Portfolios aufgebaut haben und nun nach etwas suchen, das weniger eng an die öffentlichen Märkte gekoppelt ist.
Als Hauptgrund für das Interesse wurde Stabilität genannt; 68% der Befragten führten dies an. Nachhaltigkeit und Liquidität folgten mit jeweils 55%. Das ist bemerkenswert, weil Fine Wine von einigen Anlegern lange als schwer schnell zu verkaufen galt. WineCap sagte, diese Wahrnehmung ändere sich, da sich der Sekundärmarkt zunehmend etabliere und globaler werde.
Starke Renditen und die physische Greifbarkeit wurden von jeweils 36% der Befragten als wichtige Faktoren genannt. Inflationsschutz erwähnten 22%. Der Bericht erklärt, Fine Wine könne als physischer Wertspeicher dienen und dazu beitragen, die Kaufkraft zu erhalten, wenn Währungen an Wert verlieren.
Auch die Mobilität spielte eine Rolle. 56% der Befragten sagten, vermögende Kunden priorisierten Anlagen, die sie leicht mitnehmen könnten. 98% stimmten zu, dass die Attraktivität von Fine Wine auch daher rühre, dass er nicht an den US-Dollar gekoppelt sei und nicht von der Geldpolitik der Zentralbanken abhänge.
WineCap zufolge haben diese Eigenschaften Fine Wine in einer Zeit attraktiver gemacht, in der Anleger nach Vermögenswerten suchen, die ihren Wert außerhalb konventioneller Märkte halten können. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass Fine Wine unter US-Anlegern weiterhin zu den gefragtesten Passion Assets zählt; zudem erwarten 97% der Vermögensverwalter und Finanzberater im kommenden Jahr eine steigende Nachfrage.
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