20.01.2026

Packamama, ein britisch-australisches Unternehmen, das sich auf Klimatechnologie und Verpackungen spezialisiert hat, hat einen Zuschuss in Höhe von 1 Million Dollar von der Business Research and Innovation Initiative (BRII) der australischen Regierung erhalten. Der Zuschuss wurde im Rahmen des BRII-Wettbewerbs "Alternative Packaging for Australian Wine" gewährt, der innovative Lösungen zur Verringerung der Umweltauswirkungen von Weinverpackungen fördern soll. Die Bekanntgabe erfolgt etwas mehr als einen Monat, nachdem Packamama den Zuschuss erhalten hat, und stellt einen bedeutenden Fortschritt in den Bemühungen des Unternehmens dar, nachhaltige Verpackungen für die globale Weinindustrie zu entwickeln.
Kurz nach Erhalt des Zuschusses gab Packamama seine erste große internationale Partnerschaft mit Avantium bekannt, einem niederländischen Unternehmen, das für die Entwicklung von Polymeren auf Pflanzenbasis bekannt ist. Die beiden Unternehmen haben eine Vereinbarung über die Reservierung von Kapazitäten für das Releaf-Polymer von Avantium geschlossen, ein recycelbares Material, das vollständig aus Pflanzen hergestellt wird. Durch die Kombination des Materials von Avantium mit dem Fachwissen von Packamama bei der Entwicklung emissionsarmer Weinflaschen soll die Partnerschaft die Entwicklung und Einführung von kohlenstoffarmen Verpackungslösungen im Weinsektor beschleunigen.
Santiago Navarro, Gründer und CEO von Packamama, sagte, dass die Suche nach einem Material, das sowohl die Leistungsstandards als auch die Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt, ein wichtiges Ziel für das Unternehmen war. Er erklärte, dass Releaf hohe Leistung, Umweltverantwortung und eine starke Anziehungskraft auf den Verbraucher bietet. Bineke Posthumus, Commercial Director bei Avantium, beschrieb Packamama als idealen Partner aufgrund seines innovativen Ansatzes für Weinverpackungen und seines Engagements für Nachhaltigkeit. Sie äußerte sich optimistisch über die Zusammenarbeit zur Förderung nachhaltiger Verpackungsoptionen.
Der BRII-Zuschuss wurde nach einem wettbewerbsorientierten Verfahren gewährt, das sechs Machbarkeitsstudien umfasste. Packamama war einer von zwei Empfängern, die für eine Proof-of-Concept-Finanzierung ausgewählt wurden. Der andere Empfänger war das Projekt EcoSteel Wine Bottle von Wine One, das eine standardisierte Weinflasche aus rostfreiem Stahl entwickelt, die bei gleichbleibender Weinqualität die Emissionen um bis zu 74 % reduzieren soll. Beide Projekte erhielten Ende 2025 jeweils 1 Million Dollar, um ihre Entwicklung voranzutreiben.
Eine vom australischen Weinforschungsinstitut Affinity Labs durchgeführte Ökobilanz für 2025 ergab, dass die Flaschen von Packamama die Emissionen um bis zu 56 % reduzieren können. Der Export von Wein in diesen Flaschen erzeugt 32 % weniger Kohlendioxid im Vergleich zum Export in loser Schüttung. Die Eco-Flat-Flaschen des Unternehmens werden aus recyceltem PET in Kombination mit leistungssteigernden Zusätzen hergestellt. Dieses Design bietet Einsparungen bei Platz, Gewicht und Energieverbrauch, was zu mehr als der Hälfte der Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Glasflaschen führt.
Packamama ist in mehreren Ländern tätig, unter anderem im Vereinigten Königreich, Australien, Belgien und Südafrika, und plant eine Expansion in die Vereinigten Staaten. Ziel des Unternehmens ist es, praktische und skalierbare Lösungen für Hersteller und Einzelhändler anzubieten, die ihren ökologischen Fußabdruck verringern wollen. Die jüngste Finanzierung und die Partnerschaft mit Avantium sollen dazu beitragen, diese Bemühungen zu beschleunigen und eine breitere Akzeptanz nachhaltiger Verpackungen in der Weinindustrie zu fördern.
Die Herausforderung des BRII, alternative Verpackungen für australischen Wein zu entwickeln, spiegelt den wachsenden Druck auf den Weinsektor wider, sich mit seinen Umweltauswirkungen auseinanderzusetzen. Durch die Unterstützung von Projekten wie denen von Packamama und Wine One will die australische Regierung Innovationen bei Materialien, Design und Technologie fördern, die sowohl die Weinqualität als auch die Umwelt schützen können.
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