24.02.2026

Das Wine Institute hat auf ein kürzlich ergangenes Urteil des Obersten Gerichtshofs reagiert, das die Notwendigkeit einer stabilen Handelspolitik für amerikanische Unternehmen unterstreicht. Steve Gross, Interimspräsident und CEO des Wine Institute, gab eine Erklärung ab, in der er die Auswirkungen der Entscheidung auf die amerikanischen Weinexporteure betonte. Er wies darauf hin, dass fast ein Jahr vergangen ist, seit US-Weine in Kanada, dem größten Exportmarkt für amerikanische Weinkellereien, aus den Regalen genommen wurden.
Am 4. März 2025 zogen die kanadischen Behörden US-Wein und andere alkoholische Getränke aus den Geschäften in mehreren Provinzen zurück. Diese Maßnahme wurde als Reaktion auf die anhaltenden Zollstreitigkeiten zwischen den beiden Ländern ergriffen. Vor dem Verbot entfielen 36 % aller US-Weinexporte auf Kanada, was einem jährlichen Umsatz von 459,5 Millionen Dollar entsprach. Die Entfernung amerikanischer Weine aus den kanadischen Regalen hat die langjährigen Handelsbeziehungen gestört und kleine Unternehmen und Agrarexporteure in den Vereinigten Staaten vor Herausforderungen gestellt.
Gross forderte die US-Regierung auf, das Urteil des Obersten Gerichtshofs als Gelegenheit zu nutzen, um den Streit mit Kanada beizulegen. Er betonte, dass die Wiederherstellung des Zugangs zum kanadischen Markt für die amerikanischen Weingüter, von denen viele jahrelang in den Aufbau grenzüberschreitender Partnerschaften investiert haben, nach wie vor höchste Priorität hat.
Von dem Verbot sind nicht nur Großerzeuger betroffen, sondern auch kleine und mittelgroße Weinkellereien, die auf Exportverkäufe angewiesen sind, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. Branchenvertreter sagen, dass die anhaltenden Beschränkungen zu Einnahmeverlusten, angespannten Geschäftsbeziehungen und Unsicherheit über die zukünftigen Handelsaussichten geführt haben.
Das Wine Institute setzt sich weiterhin für eine Lösung ein, die es amerikanischen Weinen ermöglichen würde, in die kanadischen Verkaufsregale zurückzukehren. Die Organisation hat ein Informationsblatt veröffentlicht, in dem die wirtschaftlichen Auswirkungen des Verbots und seine Bedeutung für die US-Weinexporte dargelegt werden.
Während beide Regierungen über ihre nächsten Schritte nachdenken, fordern die Branchenführer die politischen Entscheidungsträger auf, Verhandlungen zur Wiederherstellung des Marktzugangs und zur Unterstützung der amerikanischen Agrarexporte Priorität einzuräumen. Das Ergebnis dieser Gespräche wird dauerhafte Auswirkungen auf die Weingüter in den Vereinigten Staaten und auf die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern im Allgemeinen haben.
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