28.11.2024

Trinkfertige Getränke auf Spirituosenbasis (RTDs) verzeichnen in den Vereinigten Staaten weiterhin ein starkes Wachstum und festigen ihre Position als dynamisches Segment des Alkoholmarktes. Die Daten des IWSR US Navigator zeigen, dass RTD-Getränke auf Spirituosenbasis seit 2019 in allen 50 Bundesstaaten zugenommen haben, mit bemerkenswerten Volumensteigerungen in Kalifornien, South Dakota und Connecticut. Im Jahr 2024 waren die zehn Bundesstaaten mit dem größten prozentualen Wachstum im Jahresvergleich von Januar bis August Wyoming, Colorado, Virginia, Tennessee, New York, Florida, Arizona, Indiana, New Jersey und Wisconsin, die alle einen Anstieg von mehr als 15 % verzeichneten.
Die Analyse von IWSR hebt hervor, dass für FTEs auf Spirituosenbasis von 2023 bis 2028 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 6 % prognostiziert wird. Dieses Wachstum ist auf die Verschiebung der Verbraucherpräferenzen zurückzuführen, wobei die rückläufigen Verkäufe von hartem Seltzer durch die steigende Nachfrage nach harten Tees, aromatisierten alkoholischen Getränken (FABs) und Cocktails oder Longdrinks ausgeglichen werden. Wodka und Tequila bleiben die vorherrschenden Spirituosenbasen, angetrieben durch die Beliebtheit von Wodka- und Tequila-Soda. Wodka, der vor drei Jahren Tequila als führende Basis ablöste, profitiert von seiner Anpassungsfähigkeit und seinem neutralen Geschmacksprofil, was ihn für eine breite Bevölkerungsgruppe attraktiv macht. RTDs auf Gin-Basis haben zwar nur einen Marktanteil von 5 %, gewinnen aber bei den Verbrauchern der Generation Z an Zugkraft, was ein Potenzial für künftiges Wachstum signalisiert.
Auch die Bequemlichkeit hat eine entscheidende Rolle bei der Steigerung des Absatzes gespielt, insbesondere durch die zunehmende Verwendung von 355-ml-Dosen. Innerhalb von fünf Jahren ist der Marktanteil dieses Verpackungsformats von 7 % auf 69 % gestiegen, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass es an Orten wie Sportstätten, Konzerten und Stränden eingesetzt werden kann. Regulatorische Änderungen haben das Segment weiter gestützt. So haben beispielsweise die jüngsten Gesetze in North Carolina und Pennsylvania die Steuern gesenkt und den Einzelhandelszugang für RTDs auf Spirituosenbasis erweitert.
Die Innovation in der RTD-Kategorie hat sich in den letzten Jahren verlangsamt, konzentriert sich aber nach wie vor auf Cocktail- und Longdrinkprodukte, die inzwischen mehr als ein Drittel der neuen Angebote ausmachen. Diese Verlagerung spiegelt die bewusste Strategie der Marken wider, ihre Portfolios zu straffen und die Überforderung der Verbraucher nach einer Phase der Marktsättigung in den Jahren 2021 und 2022 zu verringern. Darüber hinaus haben Kooperationen zwischen FTE-Herstellern und etablierten Marken in anderen Kategorien an Zugkraft gewonnen. Bemerkenswerte Beispiele sind das auf Wodka basierende Getränk von Sunny D und Partnerschaften wie Ocean Spray mit Absolut Wodka, Vita Coco mit Captain Morgan und Welch's mit seinem Vodka Transfusion.
Das Verständnis der Verbraucher für RTD-Produkte bleibt eine Herausforderung. Viele Käufer verwechseln die alkoholische Basis in RTDs und nehmen oft an, dass malzbasierte Getränke Spirituosen enthalten. Diese Fehleinschätzung unterstreicht die Notwendigkeit einer klaren Markenbildung und Aufklärungsarbeit. Gleichzeitig zeigen demografische Veränderungen, dass jüngere, vorwiegend männliche Verbraucher in den RTD-Markt eintreten, die Optionen auf Spirituosenbasis bevorzugen und eine größere Bereitschaft zeigen, diese Produkte in Lokalen zu kaufen, was für die Sichtbarkeit und das Wachstum der Marke entscheidend ist.
Da RTDs auf Spirituosenbasis weiterhin andere Unterkategorien übertreffen, unterstreicht ihre anhaltende Beliebtheit ihre Rolle als Lichtblick auf dem sich entwickelnden US-Getränkealkoholmarkt.
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