Heineken kehrt im ersten Halbjahr 2025 trotz Umsatzrückgang und stagnierendem Bierabsatz in die Gewinnzone zurück

Regionale Unterschiede bei Aktienrückkauf und Dividende inmitten weltweiter wirtschaftlicher Unsicherheit

29.07.2025

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Heineken returns to profit in first half of 2025 despite revenue decline and flat beer sales

Das niederländische Brauereiunternehmen Heineken hat im ersten Halbjahr 2025 einen Nettogewinn von 744 Millionen Euro erzielt. Dieses Ergebnis stellt eine deutliche Trendwende gegenüber dem Vorjahreszeitraum dar, in dem das Unternehmen einen Verlust von 95 Millionen Euro verzeichnete. Der Nettoumsatz des Unternehmens erreichte in den ersten sechs Monaten 14,18 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 4,3 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 entspricht. Auf organischer Basis, d. h. unter Ausschluss von Wechselkursschwankungen und Übernahmen oder Veräußerungen, stieg der Umsatz jedoch um 2,1 %.

Das von Heineken in diesem Zeitraum verkaufte Biervolumen blieb mit 116,4 Millionen Hektolitern konstant. Dies entspricht einem absoluten Rückgang von 1,5 % und einem organischen Rückgang von 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Leistung von Heineken war in den verschiedenen Regionen unterschiedlich. In Afrika und dem Nahen Osten stieg der Nettoumsatz um 4,4 % auf 2 Milliarden Euro. In Nord-, Mittel- und Südamerika ging der Umsatz dagegen um 12 % auf 4,617 Milliarden Euro zurück. Der asiatisch-pazifische Raum verzeichnete ein bescheidenes Wachstum von 1,65% und erreichte einen Umsatz von 2,134 Mrd. Euro. In Europa sank der Umsatz um 3,7 % auf 5,69 Milliarden Euro.

Dolf van den Brink, CEO von Heineken, kommentierte, dass die breite geografische Präsenz des Unternehmens dazu beigetragen hat, sich an die anhaltenden makroökonomischen Herausforderungen anzupassen, die das Verbrauchervertrauen und die Ausgaben weltweit beeinträchtigt haben.

Zusätzlich zu den Finanzergebnissen hat Heineken ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 1,5 Milliarden Euro über zwei Jahre gestartet. Das Unternehmen kündigte außerdem eine Dividendenausschüttung in Höhe von 1,042 Milliarden Euro an, was einer Zahlung von 1,86 Euro pro Aktie entspricht.

Die erste Jahreshälfte hat gezeigt, dass Heineken sowohl widerstandsfähig als auch mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert ist, da sich das Unternehmen mit dem veränderten Verbraucherverhalten und der wirtschaftlichen Unsicherheit in seinen wichtigsten Märkten auf der ganzen Welt auseinandersetzen muss.

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