PPHE Hotel Group steigert Umsatz im dritten Quartal dank stärkerer Nachfrage in London um 5,8 Prozent

Ein starker Sommer in Kroatien trug dazu bei, den RevPAR um 6,6 Prozent zu steigern und das Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten fortzusetzen

Donnerstag, 29. Oktober 2026

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PPHE Hotel Group meldete am Donnerstag, dem 29. Oktober, höhere Umsätze im dritten Quartal. Dazu trugen das stärkere Geschäft in London und eine solide Sommersaison in Kroatien bei. Der europäische Hotelbesitzer und -betreiber profitierte weiterhin von einer robusten Reisenachfrage in seinen Kernmärkten.

Das Unternehmen teilte mit, dass der Umsatz von Juli bis September von 155,9 Millionen £ im Vorjahreszeitraum auf 164,9 Millionen £ gestiegen sei, ein Plus von 5,8 Prozent. Auf vergleichbarer Basis, bereinigt um Veränderungen im Portfolio der Gruppe, legte der Umsatz um 6,3 Prozent zu. Die Zahlen deuten darauf hin, dass das Wachstum nicht allein auf höhere Zimmerpreise, sondern auch auf eine allgemein bessere Hotelleistung zurückzuführen ist.

Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR), eine wichtige Kennzahl der Hotelbranche, die sowohl die Zimmerpreise als auch die Auslastung abbildet, stieg von 140,3 £ auf 149,5 £. Das entspricht einem Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Zimmerpreis erhöhte sich um 2,6 Prozent von 174,9 £ auf 179,4 £. Der stärkere Anstieg des RevPAR gegenüber dem durchschnittlichen Zimmerpreis deutet darauf hin, dass sich im Quartal auch die Auslastung und die Nutzung der Zimmer verbessert haben.

PPHE zufolge wurde das Quartal vor allem von der Geschäftsentwicklung im Vereinigten Königreich, insbesondere in London, sowie in Kroatien getragen, wo das Sommergeschäft stark blieb. Diese beiden Märkte sind wichtige Bestandteile des europäischen Portfolios der Gruppe und leisteten den größten Beitrag zum jüngsten Umsatzanstieg.

In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Umsatz von 355,8 Millionen £ im Vorjahreszeitraum auf 374,2 Millionen £. Das entspricht einem Zuwachs von 18,4 Millionen £ beziehungsweise 5,2 Prozent. Die Zahlen umfassen den Zeitraum von Januar bis September und vermitteln ein umfassenderes Bild der Nachfragetrends über das Spitzenquartal im Sommer hinaus.

Die Mitteilung ist bemerkenswert, weil sie hilft, den Einfluss der Preisgestaltung von der zugrunde liegenden Verbesserung des Hotelbetriebs zu unterscheiden. Die durchschnittlichen Zimmerpreise stiegen zwar, doch der stärkere Zuwachs beim RevPAR zeigt, dass die Gruppe nicht allein auf höhere Preise pro Zimmer setzte. Vielmehr scheint das Unternehmen über sein Portfolio hinweg auch mehr Übernachtungen verkauft zu haben. Das ist für Anleger wichtig, die darauf achten, ob das Umsatzwachstum von einer nachhaltigen Nachfrage und nicht nur von Preiserhöhungen getragen wird.

PPHE ist eine in Guernsey registrierte und in London börsennotierte Hospitality-Immobiliengruppe, die Hotels und Resorts in Europa entwickelt, besitzt und betreibt. Ihr Portfolio wurde Ende Dezember 2025 mit 2,4 Milliarden £ bewertet. Das Unternehmen ist in mehreren Märkten tätig; die jüngsten Zahlen zeigen jedoch, dass das Vereinigte Königreich und Kroatien die wichtigsten Treiber des jüngsten Geschäfts blieben.

Die Zahlen für das dritte Quartal veröffentlichte das Unternehmen am Donnerstag, dem 29. Oktober, über den Regulatory News Service; Investegate gab sie ebenfalls wieder. PPHE bezeichnete die monetären Kennzahlen als nominal, das heißt, sie wurden nicht inflationsbereinigt. Zudem erklärte das Unternehmen, dass die Kennzahl zum vergleichbaren Wachstum die Auswirkungen von Veränderungen des Unternehmensumfangs ausklammert und so einen klareren Blick auf die zugrunde liegende Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Hotelbetreiber in ganz Europa aufmerksam nach Anzeichen dafür suchen, dass die Nachfrage nach Urlaubs- und Geschäftsreisen trotz des Drucks auf die Haushaltsausgaben und der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit robust bleibt. Bei PPHE zeigen die jüngsten Zahlen, dass die Nachfrage in wichtigen Stadt- und Urlaubszielen stark genug war, um sowohl die Zimmerpreise als auch die Zimmerumsätze insgesamt zu stützen. London trug weiterhin erheblich zur Ertragsdynamik bei, während Kroatien in den reisestarken Sommermonaten erneut einen positiven saisonalen Beitrag leistete.

In dieser Mitteilung legte die Gruppe keine neue Jahresprognose vor. Die Neunmonatszahlen deuten jedoch darauf hin, dass der Umsatz zum Start ins Schlussquartal über dem Vorjahresniveau lag. Anleger dürften darauf achten, ob London sein Tempo auch außerhalb der sommerlichen Hochsaison halten kann und ob es dem Unternehmen gelingt, die höhere Nachfrage im übrigen europäischen Portfolio weiterhin in höhere Zimmererlöse umzusetzen.

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