Einzelhandelsumsätze im Euroraum gehen im März leicht zurück

Eurostat teilte mit, dass die Umsätze gegenüber Februar um 0,1 % sanken, während die Europäische Union insgesamt ein moderates Plus verzeichnete.

11.05.2026

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Die Einzelhandelsumsätze im Euroraum gingen im März gegenüber Februar um 0,1 % zurück, während die Umsätze in der Europäischen Union insgesamt um 0,3 % stiegen, wie die am Montag veröffentlichten vorläufigen Schätzungen des EU-Statistikamts Eurostat zeigen. Die Daten folgten auf Rückgänge im Februar, als das Volumen des Einzelhandels im Euroraum um 0,3 % und in der EU um 0,5 % sank.

Im Vergleich zum März 2025 stiegen die saisonbereinigten Einzelhandelsumsätze im Euroraum um 1,2 % und in der EU um 1,9 %. Eurostat erklärte, die monatliche Entwicklung spiegele gemischte Trends in den wichtigsten Einzelhandelskategorien wider: Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren gingen im Euroraum um 0,3 % und in der EU um 0,1 % zurück. Die Umsätze mit Nicht-Nahrungsmitteln ohne Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge legten im Euroraum um 0,6 % und in der EU um 1 % zu, während die in Fachgeschäften verkauften Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge im Euroraum um 1,6 % und in der EU um 0,8 % nachgaben.

Unter den Mitgliedstaaten mit verfügbaren Daten verzeichnete Slowenien mit 4,3 % den stärksten monatlichen Anstieg des gesamten Einzelhandelsvolumens, gefolgt von Luxemburg mit 4 % und Belgien mit 3,6 %. Deutschland meldete mit minus 2,1 % den deutlichsten Rückgang, während Malta um 0,4 % nachgab und Italien sowie Lettland jeweils ein Minus von 0,1 % verbuchten.

Auf Jahressicht stiegen die Einzelhandelsumsätze bei Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren im Euroraum um 0,8 % und in der EU um 1 %. Nicht-Nahrungsmittel ohne Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge legten im Euroraum um 2,3 % und in der EU um 3,1 % zu, während die Kraftstoffumsätze für Kraftfahrzeuge im Euroraum um 2,1 % zurückgingen und in der EU um 0,1 % sanken.

Die stärksten Zuwächse im Jahresvergleich unter den Mitgliedstaaten wurden in Bulgarien verzeichnet, wo das Einzelhandelsvolumen um 12,4 % sprang, gefolgt von Ungarn mit 8,2 % und Malta mit 7,5 %. Rumänien meldete einen Rückgang von 2,3 %, Deutschland lag bei minus 2 %.

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