16.01.2026

Die Regionale Weinkommission des Alentejo (CVRA) hat sich nachdrücklich für das kürzlich genehmigte Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem Mercosur ausgesprochen und sieht darin eine strategische Entwicklung für die Weinindustrie der Region. Die CVRA hat heute eine Erklärung veröffentlicht, in der sie die Bedeutung des Abkommens hervorhebt, das die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken stärken und neue Möglichkeiten für die Weine des Alentejo auf den südamerikanischen Märkten eröffnen soll.
Das Abkommen, das in Paraguay unterzeichnet werden soll, wird die Zölle auf europäische Weinexporte in die Mercosur-Länder schrittweise abschaffen. Es wird erwartet, dass diese Änderung den portugiesischen Weinerzeugern zugute kommt, da sie Zugang zu einem großen Markt mit Hunderten von Millionen von Verbrauchern erhält. Der CVRA betonte, dass die Weine aus dem Alentejo auf diesen Märkten bereits einen guten Ruf genießen und die Abschaffung der Zollschranken ihre Präsenz weiter stärken könnte.
Brasilien ist für die Weine aus dem Alentejo ein wichtiger Markt innerhalb des Mercosur. Laut Luís Sequeira, dem Präsidenten der CVRA, ist Brasilien derzeit das wichtigste Zielland für die Ausfuhren von Alentejo-Weinen, die im Jahr 2025 rund vier Millionen Liter betragen werden. Trotz der hohen Zölle in den letzten Jahren haben die Weine aus dem Alentejo bei den brasilianischen Verbrauchern einen hohen Bekanntheitsgrad. Sequeira ist der Ansicht, dass das neue Abkommen ein erhebliches Exportwachstum ermöglichen wird, indem es die Wettbewerbsfähigkeit der portugiesischen Weine verbessert.
Die CVRA stellte außerdem fest, dass das Abkommen ausgewogenere Wettbewerbsbedingungen schafft und das Exportwachstum nicht nur in Brasilien, sondern auch in anderen Mercosur-Ländern mit hohem Expansionspotenzial ankurbeln dürfte. Die Kommission bezeichnete das Abkommen als ein Zeichen der Offenheit und Zusammenarbeit in einer Zeit, in der der Welthandel durch geopolitische Unsicherheit und protektionistische Maßnahmen beeinträchtigt wird.
Für die Weinerzeuger des Alentejo bleibt die Internationalisierung ein zentrales Ziel. Der Strategieplan 2026-2031 der Region konzentriert sich auf ein nachhaltiges Exportwachstum durch die Förderung der einzigartigen Qualitäten der Alentejo-Weine und die Positionierung der Region als einer der führenden Weinproduzenten der Welt. Die CVRA sieht dieses Handelsabkommen als einen wichtigen Schritt zur Erreichung dieser Ziele.
Der Rat der Europäischen Union gab am 9. Januar seine Zustimmung zu dem Handelsabkommen zwischen der EU und Mercosur bekannt. Das Abkommen wird es europäischen Exporteuren ermöglichen, mehr Fahrzeuge, Maschinen, Weine und Spirituosen in Südamerika zu verkaufen. Im Gegenzug wird es die Einfuhr von Fleisch, Zucker, Reis, Honig und Sojabohnen aus den Mercosur-Ländern nach Europa erleichtern.
Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die portugiesischen Weinerzeuger, insbesondere die aus dem Alentejo, von dem verbesserten Marktzugang und den geringeren Kosten im Zusammenhang mit dem Export nach Südamerika profitieren werden. Die CVRA plant, die Weine aus dem Alentejo weiterhin international zu fördern und dieses neue Abkommen zu nutzen, um ihre Reichweite auf wichtigen Märkten zu vergrößern.
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