08.01.2026

Die Europäische Kommission hat eine vorübergehende Aussetzung der Zölle auf Düngemittel vorgeschlagen, um den Agrarsektor in der gesamten Europäischen Union zu unterstützen. Der Vorschlag wurde bei einem informellen Treffen der Landwirtschaftsminister der 27 EU-Mitgliedstaaten erörtert, bei dem die Beamten auch den künftigen Rahmen und das Budget der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie andere Herausforderungen für die europäischen Landwirte diskutierten.
Das Treffen fand unter der Leitung von Maros Sefcovic, EU-Kommissar für Handel und wirtschaftliche Sicherheit, Christophe Hansen, Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, und Olivér Várhelyi, Kommissar für Gesundheit und Tierschutz, statt. Während der Sitzung stellte die Kommission mehrere Maßnahmen zur Unterstützung der Erzeuger vor, darunter eine vorübergehende Aussetzung der Zölle auf Ammonium und Harnstoff. Diese stickstoffhaltigen Düngemittel werden in der europäischen Landwirtschaft häufig verwendet und gelten als unverzichtbar für den Anbau von Getreide, Gemüse und Futterpflanzen.
Bei den fraglichen Zöllen handelt es sich um Meistbegünstigungszölle, die nach den Regeln der Welthandelsorganisation einheitlich auf alle Nicht-EU-Länder angewendet werden. Ziel der Kommission ist es, die Einfuhrpreise durch eine vorübergehende Aussetzung dieser Zölle zu senken. Beamte betonten, dass Schutzmaßnahmen ergriffen würden, um sicherzustellen, dass die Vorteile dieser Maßnahme direkt bei den Landwirten ankommen und nicht von Zwischenhändlern oder Händlern absorbiert werden.
Christophe Hansen erklärte nach dem Treffen gegenüber Reportern, dass es für die Einkommen der Landwirte und die Ernährungssicherheit in Europa von entscheidender Bedeutung sei, dass Düngemittel bezahlbar bleiben. Er betonte die Notwendigkeit, die Lieferquellen zu diversifizieren und die inländischen Produktionskapazitäten zu stärken. Laut Maros Sefcovic sind die Düngemittelpreise nach wie vor etwa 60 Prozent höher als im Jahr 2020, was die Gewinnspannen der europäischen Landwirte unter Druck setzt.
Die Kommission betonte auch, wie wichtig es ist, die lokale Produktion zu fördern, um die Abhängigkeit von externen Lieferanten zu verringern. Neben der Erörterung der Düngemitteltarife erörterten die Landwirtschaftsminister den mehrjährigen Haushaltsrahmen für die GAP, die globale Wettbewerbsfähigkeit des Agrarsektors und Möglichkeiten zur Vereinfachung der Verwaltungsabläufe für Landwirte.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Sorge über die zunehmende Volatilität und Unsicherheit auf den Weltmärkten. Die Notwendigkeit, eine starke Wettbewerbsposition für die europäischen Landwirte zu erhalten, war ein zentrales Thema der Gespräche. Die Kommission erklärte, dass diese Maßnahmen Teil umfassenderer Bemühungen sind, um sowohl dem unmittelbaren Druck auf die Landwirte als auch den langfristigen Herausforderungen für die europäische Landwirtschaft zu begegnen.
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