12.09.2025

Die Regierung von Delhi erwägt, das gesetzliche Mindestalter für den Bierkonsum von 25 auf 21 Jahre herabzusetzen, so Beamte, die mit den laufenden politischen Diskussionen vertraut sind. Der Vorschlag wurde Anfang dieser Woche bei einem hochrangigen Treffen erörtert, an dem PWD-Minister Parvesh Verma, andere Kabinettsmitglieder, hochrangige Beamte der Verbrauchssteuerbehörde und Vertreter der Spirituosenindustrie teilnahmen. Der Schritt ist Teil einer umfassenderen Überarbeitung der Verbrauchsteuerpolitik Delhis und zielt darauf ab, die Vorschriften der Stadt mit denen benachbarter Bundesstaaten wie Haryana und Uttar Pradesh in Einklang zu bringen, in denen das gesetzliche Mindestalter für den Alkoholkonsum bereits 21 Jahre beträgt.
Nach Ansicht der Behörden könnte die Herabsetzung des Mindestalters für den Bierkonsum dazu beitragen, den Schwarzmarktverkauf einzudämmen und die Staatseinnahmen zu sichern. Derzeit fahren viele junge Erwachsene in nahe gelegene Städte wie Noida, Gurgaon, Ghaziabad und Faridabad, um dort legal Alkohol zu kaufen, wenn sie jünger sind. Diese grenzüberschreitende Bewegung beeinträchtigt nicht nur die Steuereinnahmen Delhis, sondern fördert auch den unregulierten Verkauf innerhalb der Stadt.
Der Ausschuss erörterte auch die Möglichkeit der Wiedereinführung privater Alkoholverkaufsstellen im Rahmen eines Hybridsystems, bei dem staatlich betriebene Läden mit privat betriebenen kombiniert werden. Gegenwärtig dürfen in Delhi nur staatliche Geschäfte Alkohol verkaufen. Die privaten Lizenzen wurden 2022 zurückgezogen, nachdem die vorherige Verbrauchsteuerpolitik zu Ermittlungen der zentralen Behörden wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten geführt hatte. Diese 2021 eingeführte Politik hatte den Einzelhandelsverkauf fast vollständig auf private Anbieter verlagert, bevor sie wieder zurückgenommen wurde.
Branchenvertreter argumentieren, dass ein gemischtes Modell den Verbrauchern mehr Stabilität und Vielfalt bietet. Sie weisen darauf hin, dass der Zugang zu erstklassigen nationalen und internationalen Spirituosenmarken in Delhi oft begrenzt ist, so dass die Kunden diese Produkte in den Nachbarstaaten suchen. Offiziell heißt es, dass die Verbesserung der Verfügbarkeit solcher Marken auch als Teil der Überarbeitung der Politik in Betracht gezogen wird.
Derzeit betreiben vier staatliche Unternehmen alle Alkoholverkaufsstellen in Delhi. Jede Verkaufsstelle erhält eine feste Gewinnspanne von 50 Rupien pro Flasche, unabhängig von Marke und Preis. Dieses System gewährleistet zwar die Einheitlichkeit aller Verkaufsstellen, wurde aber auch kritisiert, weil es die Innovation und die Wahlmöglichkeiten der Verbraucher einschränkt.
Die Regierung plant, ihre überarbeitete Verbrauchsteuerpolitik mit denen der Nachbarstaaten zu vergleichen, bevor sie eine endgültige Ankündigung macht. Dabei soll auch untersucht werden, wie andere Staaten ihre Einzelhandelsmodelle handhaben und ihr gesetzliches Trinkalter festlegen.
Ein Verstoß gegen das gesetzliche Mindestalter für Alkoholkonsum bleibt nach dem Delhi Excise Act von 2009 strafbar. Jegliche Änderung des Gesetzes würde formale Änderungen und eine öffentliche Bekanntmachung erfordern, bevor sie in Kraft treten kann.
Die Diskussionen finden zu einer Zeit statt, in der der Alkoholmarkt in Delhi nach den jüngsten Kontroversen über die Verbrauchssteuerpolitik und die Vergabe von Lizenzen genau unter die Lupe genommen wird. Die derzeitige BJP-geführte Regierung scheint sich darauf zu konzentrieren, das Vertrauen sowohl der Verbraucher als auch der Industrie wiederherzustellen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Staatseinnahmen geschützt werden.
Es wurde kein Zeitplan festgelegt, wann eine endgültige Entscheidung getroffen wird oder wann die neuen Vorschriften in Kraft treten könnten. Offiziell heißt es jedoch, dass im Rahmen des laufenden Überprüfungsprozesses weitere Treffen geplant sind. Das Ergebnis könnte erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie Alkohol in Indiens Hauptstadt verkauft und konsumiert wird.
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