Weißwein hält den Markt in der Pfalz

Rotwein bleibt schwach, während Erzeuger in Rheinland-Pfalz nur mäßiges Geschäft und vereinzelte Rosé-Bestellungen melden

18.05.2026

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Weißwein in der Pfalz trägt den Markt weiterhin, während Rotwein schwerer abzusetzen bleibt und Rosé-Bestellungen nur sporadisch eingehen, wie aus dem aktuellen Fasswein-Preisbericht der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz vom 18. Mai hervorgeht. Die Kammer teilte mit, das Geschäft laufe weiter, allerdings nur in mäßigem Tempo, und die Qualität bleibe entscheidend. Wenn die Trauben nicht gesund seien, lasse sich Wein kaum vermarkten, heißt es in dem Bericht; damit werde die Bedeutung des Pflanzenschutzes im Weinberg während der Vegetationsperiode unterstrichen, um gesundes Lesegut zu erzeugen.

Käufer nehmen Weißweine für Glühwein und Mischgetränke über alle Qualitätsstufen hinweg zu 30-35 €/hl ab; Preise, die nach Einschätzung der Kammer nicht kostendeckend sind. Im Weißweinsegment weist der Bericht je nach Rebsorte und Qualität eine breite Spanne an Angeboten aus. Einfacher Weißwein wurde für minderwertigere Partien mit 40-50 €/hl notiert und Landwein mit rund 50 €/hl. Riesling lag bei 60-70 €/hl für Landwein und 70-80 €/hl für Qualitätswein, während Silvaner und Kerner mit 50-60 €/hl aufgeführt wurden. Chardonnay erschien je nach Qualität mit 60 €/hl sowie mit 70-80 €/hl, Grauburgunder mit 100-110 €/hl, Gewürztraminer mit 100-110 €/hl, Sauvignon blanc ab 100 €/hl und Gelber Muskateller ab 90 €/hl.

Bei Rosé und Weißherbst zeigte der Bericht nur geringe Aktivität. Portugieser für Rosé war in der Tabelle ohne festen Preis aufgeführt; dies spiegelt den Hinweis der Kammer wider, dass Bestellungen nur gelegentlich eingehen. Der Rotweinmarkt wurde als deutlich schwächer beschrieben. Einfacher Rotwein wurde für minderwertigere Partien mit 30-35 €/hl notiert, während Dornfelder verschnitten mit Grauburgunder für Qualitätswein in der Tabelle ohne festen Preis aufgeführt war. Spätburgunder hob sich als einer der wenigen Rotweine mit einer klareren Spanne hervor, je nach Qualität bei 60-90 €/hl.

Der Bericht der Kammer wird von Erzeugern und Käufern in Rheinland-Pfalz aufmerksam verfolgt, weil er frühzeitig ein Signal für Nachfrage und Margen in einer der wichtigsten Weinregionen Deutschlands liefert. Das aktuelle Bild deutet auf eine stabile, aber begrenzte Nachfrage nach Weißweinen, Druck auf Rotweine und bislang wenig Dynamik bei Rosé hin. Die Winzer warteten auf mehr Geschäft, heißt es in dem Bericht.

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