Carlsberg steigert Umsatz um 3,6 % trotz rückläufiger Biermengen

Premium- und alkoholfreie Getränke halfen dem Brauer im ersten Quartal, die schwächere Nachfrage nach traditionellem Bier auszugleichen.

29.04.2026

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Carlsberg teilte am Mittwoch mit, dass der organische Umsatz im ersten Quartal 2026 um 3,6 % gestiegen ist, obwohl die Biermengen um 2 % zurückgingen. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Brauer weiterhin von höherpreisigen Produkten und alkoholfreien Getränken profitiert, während die Nachfrage nach traditionellem Bier in einigen Märkten unter Druck bleibt.

Das dänische Unternehmen meldete ein organisches Mengenwachstum von 2,8 % auf 35,1 Millionen Hektoliter, gestützt von einer stärkeren Entwicklung bei Premiumbier und alkoholfreien Getränken. Die Premiumvolumina legten um 3 % zu, während alkoholfreie Getränke um 7 % stiegen. Nach Angaben des Unternehmens wuchsen diese Kategorien weiter schneller als der breitere Biermarkt und unterstützten das Umsatzwachstum je Hektoliter.

Die Aktualisierung von Carlsberg erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem große Brauereien versuchen, die schwächere Verbrauchernachfrage nach Standardlager mit Wachstum in margenstärkeren Segmenten auszubalancieren. Das Unternehmen erklärte, die Ergebnisse des ersten Quartals lägen im Rahmen der Erwartungen und bestätige die Prognose für das Gesamtjahr 2026.

Der Brauer meldete keine Änderung seines Ausblicks, was darauf hindeutet, dass das Management die derzeitige Mischung aus Mengenwachstum und Verschiebungen zwischen den Kategorien für den Rest des Jahres als beherrschbar einschätzt. Die Zahlen verweisen zudem auf einen breiteren Trend in der Getränkeindustrie, in der Premiumlabels und alkoholfreie Optionen einen größeren Anteil am Absatz gewinnen, obwohl der gesamte Bierkonsum in einigen Regionen nachlässt.

Carlsberg, eine der größten Brauereigruppen der Welt, vertreibt Marken in Europa und Asien und investiert in Premiumisierung sowie Produkte mit wenig oder ohne Alkohol, da Verbraucher bei ihren Käufen selektiver werden. Die Mitteilung zum ersten Quartal zeigte, dass diese Strategie den Umsatz weiterhin stützt – trotz geringerer Biermengen.

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