21.01.2026

Laut einer Mitteilung des Comité Champagne haben die Champagnerhersteller im Jahr 2025 weltweit 266 Millionen Flaschen ausgeliefert. Diese Zahl bedeutet einen Rückgang von fast 2 % im Vergleich zu den 271,4 Millionen Flaschen, die im Jahr 2024 ausgeliefert wurden. Die Daten wurden am 19. Januar 2026 von Epernay veröffentlicht und spiegeln die anhaltenden Herausforderungen wider, mit denen die Branche konfrontiert ist, darunter geopolitische Spannungen, veränderte Verbrauchergewohnheiten, Bestandsanpassungen und Inflation.
Die Exporte beliefen sich im Jahr 2025 auf 152 Millionen Flaschen, ein leichter Rückgang gegenüber 153,2 Millionen im Vorjahr. Trotz dieses leichten Rückgangs spielen die internationalen Märkte für die Champagne-Erzeuger weiterhin eine wichtige Rolle, was die weltweite Nachfrage nach den Schaumweinen der Region unterstreicht. Der französische Inlandsmarkt repräsentiert 114 Millionen Flaschen im Jahr 2025, gegenüber 118,2 Millionen im Jahr 2024. Obwohl dies ein moderater Rückgang ist, bleibt Frankreich der führende Markt für Champagner und wird von den Branchenführern als unverzichtbar angesehen.
Maxime Toubart, Präsident des Syndicat Général des Vignerons und Co-Präsident des Comité Champagne, betonte, wie wichtig es sei, die Position der Champagne in Frankreich zu stärken. Er verwies auf die Qualität der Weine, das Know-how der Erzeuger und die gemeinsamen Anstrengungen der Branche als wesentliche Stärken, die dazu beitragen können, die Präsenz der Champagne im Inland zu erhalten und auszubauen.
David Chatillon, Präsident der Union des Maisons de Champagne und Co-Präsident des Comité Champagne, betonte die Notwendigkeit koordinierter Maßnahmen zur Unterstützung der nationalen und internationalen Märkte. Er wies darauf hin, dass eine starke Appellation und ein einheitlicher Ansatz notwendig sind, damit die Champagne weiterhin an der Spitze der Feste und der Weinkultur weltweit steht.
Der Comité Champagne vertritt mehr als 16.000 Winzer und 350 Champagnerhäuser. Die Organisation bemüht sich um einen Interessenausgleich innerhalb des Sektors und fördert die Zusammenarbeit zwischen Winzern und Herstellern. In den letzten Jahren hat sich die Organisation darauf konzentriert, sich an die veränderten Marktbedingungen anzupassen und gleichzeitig den Ruf der Champagne als Qualitätserzeuger zu wahren.
Beobachter der Branche stellen fest, dass die Gesamtlieferungen zwar leicht zurückgegangen sind, die Champagne aber weiterhin eine starke Position sowohl auf den traditionellen als auch auf den neuen Märkten einnimmt. Es wird erwartet, dass die Erzeuger auch im kommenden Jahr ihre Bemühungen fortsetzen werden, sich an den wirtschaftlichen Druck und die sich verändernden Verbraucherpräferenzen anzupassen.
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