Neue Umfrage zum Alkoholkonsum offenbart die Kluft zwischen den Generationen

Überraschende Umfrageergebnisse zu Amerikas neuen Alkoholgewohnheiten

31.05.2024

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Oomiji, ein führender Anbieter von Kundenwissen und Marketinganalysen, hat mit einer aufschlussreichen neuen Umfrage den Vorhang über die sich verändernden Trinkgewohnheiten der Verbraucher gelüftet. Diese umfassende Studie, die über LinkedIn durchgeführt wurde, hat die Meinungen von mehr als 600 Befragten eingeholt, um aufzudecken, wie die COVID-19-Pandemie den Alkoholkonsum in den letzten vier Jahren dramatisch verändert hat. Gesundheitliche Bedenken, Änderungen des Lebensstils und ein gesteigertes Bewusstsein für das Wohlbefinden haben bei diesem Wandel eine wichtige Rolle gespielt, und zwar quer durch alle Altersgruppen und Demografien.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Umfrage ist, dass Gesundheits- und Wellness-Bedenken viele dazu gebracht haben, ihre Trinkgewohnheiten zu überdenken. Die Pandemie wirkte wie ein Weckruf und veranlasste die Verbraucher, ihre körperliche und emotionale Gesundheit in den Vordergrund zu stellen. Dieser Wandel ist besonders bei der Generation Z und den Millennials zu beobachten, die zunehmend zu Mäßigung neigen oder sogar alkoholfreie Optionen wählen. Ihr Engagement für einen gesünderen Lebensstil verändert den Markt und verdeutlicht einen breiteren gesellschaftlichen Trend zu gesundheitsbewusstem Verhalten.

Altersgruppen und ihre Trinkgewohnheiten

Die Umfrage geht der Frage nach, wie die verschiedenen Altersgruppen auf den Wandel der Zeit reagiert haben:

  • Gen Z und Millennials: Diese jüngeren Kohorten bevorzugen eindeutig Spirituosen, Cocktails und Bier gegenüber Wein. Gesundheitliche Bedenken sind ein wichtiger Faktor für diejenigen, die ihren Alkoholkonsum einschränken. Diejenigen, die mehr trinken, tun dies jedoch häufig aus sozialen Gründen und genießen Getränke mit Freunden als Teil ihres gesellschaftlichen Lebens.
  • Generation X: Diese Gruppe weist eine ausgewogene Verteilung auf. Viele trinken aus gesundheitlichen Gründen weniger. Dennoch haben Verantwortlichkeiten wie Hausbesitz, Elternschaft und Arbeit zu einer wachsenden Wertschätzung von Wein geführt, der als anspruchsvolle und bequeme Wahl zum Entspannen angesehen wird.
  • Baby-Boomer: Älter werden und die Erhaltung der Gesundheit sind die Hauptgründe für den geringeren Alkoholkonsum der Boomers. Umgekehrt sehen diejenigen, die häufiger trinken, Wein als einen wichtigen Bestandteil des Lebensgenusses an, insbesondere wenn sie mehr Zeit zu Hause verbringen oder reisen.

Geschlechtsspezifische Trends

Die Umfrage zeigt auch unterschiedliche Trinkmuster bei Männern und Frauen auf. Frauen geben häufig an, dass Geselligkeit und Unterhaltung einen großen Einfluss auf ihre Trinkgewohnheiten haben, während Männer bei ihrer Entscheidung, mehr zu trinken, eher Lifestyle- und soziale Aspekte in den Vordergrund stellen. Diese Unterschiede unterstreichen den Bedarf an gezielten Marketingstrategien, die auf diese besonderen Beweggründe eingehen.

Was die Verbraucher wollen

Der Preis ist für die meisten Verbraucher nach wie vor ein entscheidender Faktor, wobei die Mehrheit Weine bis zu einem Preis von 25 Dollar bevorzugt. Geschmack, Verträglichkeit mit Lebensmitteln und Erschwinglichkeit stehen ganz oben auf der Prioritätenliste, vor allem bei jüngeren Befragten, die eher preissensibel sind. Interessanterweise spielen die sozialen Medien, obwohl sie ein gängiges Instrument für das Marketing von Weinkellereien sind, eine untergeordnete Rolle bei der Beeinflussung der Verbraucherentscheidungen. Dies deutet darauf hin, dass traditionelle Faktoren wie Geschmack und Wert immer noch an erster Stelle stehen.

Diese Ergebnisse bieten wertvolle Erkenntnisse für die Weinindustrie und unterstreichen die Notwendigkeit maßgeschneiderter Botschaften und Marketingstrategien. Wenn es gelingt, die gesundheitsbewussten Einstellungen der jüngeren Verbraucher anzusprechen und gleichzeitig den Genuss und die Raffinesse des Weins bei den älteren Generationen zu fördern, könnte dies dazu beitragen, den Marktanteil zu halten und auszubauen. Das Verständnis der unterschiedlichen Gründe für den Weinkonsum ermöglicht es den Marken, besser mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten und auf dessen sich entwickelnde Bedürfnisse einzugehen.

Die Umfrage

Die Umfrage, die zwischen dem 1. Februar und dem 15. April 2024 durchgeführt wurde, umfasste 11 Fragen, die sich auf Veränderungen in der Trinkhäufigkeit und den Motivationen konzentrierten. Die Antworten von 602 LinkedIn-Nutzern wurden mithilfe der KI-Plattform von Oomiji analysiert, was einen detaillierten Einblick in das Verbraucherverhalten in verschiedenen Segmenten ermöglichte.

Jon Stamell, CEO von Oomiji, fasste die Ergebnisse der Umfrage kurz und bündig zusammen: "Auch wenn die Pandemie abgeklungen ist, sind ihre Nachwirkungen immer noch präsent und haben einen tiefgreifenden Einfluss darauf, wie wir unsere Lebensentscheidungen treffen. Diese Studie verdeutlicht die signifikanten Veränderungen im Verbraucherverhalten und wie wichtig es ist, die nuancierten Gründe für diese Veränderungen zu verstehen".

Für die Weinindustrie, die sich in der Zeit nach der Pandemie zurechtfindet, werden diese Erkenntnisse bei der Entwicklung wirksamer Segmentierungs- und gezielter Kommunikationsstrategien von entscheidender Bedeutung sein. Wenn die Branche diese Veränderungen aufgreift und sich an das neue Verbraucherverhalten anpasst, kann sie in dieser neuen Ära weiterhin erfolgreich sein.

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