
Der Genuss von Wein gehört zu den Vergnügungen, die auf den ersten Blick einfach erscheinen, aber bei näherer Betrachtung eine Welt von Nuancen offenbaren, die ein gutes Glas Wein in ein außergewöhnliches Erlebnis verwandeln können. Ganz gleich, ob Sie ein Gelegenheitstrinker oder ein Kenner sind - wenn Sie wissen, wie Sie Ihren Wein servieren, kann sich Ihr Genuss dramatisch steigern. Im Folgenden finden Sie vier wichtige Tipps, die sicherstellen, dass Ihr Wein göttlich schmeckt und Ihnen die ganze Bandbreite seines Geschmacks bietet.
Wein ist nicht gleich Wein, und er sollte auch nicht mit einer einheitlichen Temperatur serviert werden. Es ist wichtig, die perfekte Serviertemperatur vorauszusehen, sei es, dass man den Wein abkühlt, wenn er zu warm ist, oder dass man ihn ein wenig ruhen lässt, wenn er zu kalt ist. Weine brauchen Zeit, um sich an die Temperatur, das Licht und die Umgebung zu gewöhnen, daher sollte man für die Flaschen, die man genießen möchte, ein paar Tage im Voraus planen. Es geht darum, dem Wein den Respekt und die Geduld zu geben, die er verdient, damit er seinen Charakter voll entfalten kann.
Kalte Temperaturen können zwar die Säure in Weißweinen zähmen und sie schmackhafter machen, indem sie ihre Schärfe etwas abmildern, ohne ihre fruchtigen Aromen zu überdecken, aber es gibt auch so etwas wie zu kalt. Wenn ein Wein zu sehr gekühlt wird, werden seine Geschmacksstoffe und Aromen gedämpft, was ein angenehmes Geschmackserlebnis in ein fades verwandelt. Eine leichte Abkühlung ist zwar vorteilhaft, vor allem bei Weißweinen, aber "sehr kalt" kann kontraproduktiv sein.
Der traditionelle Ratschlag, Rotwein bei "Zimmertemperatur" zu servieren, passt nicht immer, insbesondere in wärmeren Umgebungen oder an Orten mit Zentralheizung. Es ist ein Irrglaube, dass Rotwein niemals gekühlt werden sollte. Tatsächlich kann ein kurzer Aufenthalt im Kühlschrank oder in einem Eisbad einen Rotwein perfekt vorbereiten, wobei je nach Sorte eine Serviertemperatur zwischen 12 und 18 °C angestrebt werden sollte. Diese leichte Abkühlung verhindert, dass der Alkohol die Aromen des Weins überlagert, und reduziert überschüssige Säure, was einen ausgewogenen Geschmack gewährleistet.
Auch wenn jeder Wein eine ideale Serviertemperatur hat, müssen Sie keine Temperaturtabelle auswendig lernen, um eine Flasche zu genießen. Bei den meisten Weinen reicht es aus, sie etwa eine Stunde lang im Kühlschrank zu kühlen. Es ist nicht notwendig, jedes Mal ein Thermometer zu benutzen, wenn Sie ein Glas einschenken, aber es ist wichtig, extreme Temperaturen - zu heiß oder zu kalt - zu vermeiden. Wenn man sicherstellt, dass die Weine bei einer angenehmen Temperatur serviert werden, erhöht sich das Trinkerlebnis, ohne dass es einer strengen Präzision bedarf.
Wenn Sie diese vier Tipps verstehen und anwenden, können Sie Ihr Weinerlebnis von einem reinen Genusserlebnis in ein außergewöhnliches verwandeln. Wein ist mehr als nur ein Getränk; er ist eine Reise durch Geschmack, Aroma und Textur, die es verdient, auf die bestmögliche Weise erlebt zu werden. Wenn Sie also das nächste Mal eine Flasche entkorken, denken Sie daran, dass ein wenig Wissen und Vorbereitung viel dazu beitragen können, dass Ihr Wein wie der Himmel schmeckt.
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