
Die Herstellung von Weißwein, einem eleganten und beliebten Getränk, erfordert einen sorgfältigen und komplexen Prozess. Dieser Artikel befasst sich mit den sieben grundlegenden Schritten der Umwandlung von Traubenmost in die raffinierten Weißweine, die weltweit auf den Tisch kommen.
Nachdem die Trauben geerntet wurden, ist der erste entscheidende Schritt die Trennung der Trauben von den Stielen, ein Prozess, der als Abbeeren bekannt ist. Dieser Vorgang kann mit speziellen Maschinen durchgeführt werden und ist oft optional. Anschließend werden die Trauben sanft gepresst, damit die Kerne und Stiele nicht zerbrechen. Das dabei entstehende Gemisch, der so genannte Trester, wird für die Herstellung verschiedener Spirituosen verwendet.

Die Mazeration ist ein Prozess, bei dem die Schalen der Trauben für eine unterschiedliche Anzahl von Stunden mit dem Most in Kontakt bleiben. Dieser Schritt ist für die Übertragung der Aromastoffe von den Schalen auf den Most unerlässlich, vor allem bei der Herstellung von hochwertigen Weißweinen. Es handelt sich jedoch um ein kostspieliges Verfahren, das häufig der Herstellung von Spitzenweinen vorbehalten ist.
Dieses optionale Verfahren zielt darauf ab, einen Most von höherer Qualität zu erhalten. Dabei wird einfach die Schwerkraft genutzt, um die Flüssigkeit von den festen Bestandteilen zu trennen.

Nach der Mazeration und dem Ablassen wird der Wein von den verbleibenden Feststoffen und Partikeln, dem sogenannten Trub, getrennt. Dies geschieht, indem man den Wein ruhen lässt, so dass sich diese Partikel am Boden absetzen. Das Dekantieren kann manchmal gleichzeitig mit dem Einmaischen erfolgen, um die Gärung zu verhindern und den Wein durch Aufrechterhaltung der Kühlkette zu reinigen.
Die Gärung ist ein kritischer Prozess, bei dem der Zucker im Most durch Hefe in Alkohol und Gas umgewandelt wird. Bei Weißweinen erfolgt die Gärung in der Regel in großen Edelstahltanks, obwohl auch Holzfässer verwendet werden können. Zu den menschlichen Eingriffen in diesen Prozess gehören die Auswahl bestimmter Hefestämme, die Kontrolle der Gärdauer, der Temperatur (18°C - 20°C), des endgültigen Zuckergehalts, der Chaptalisierung (Zugabe von Zucker) und der Säuerung.
Bei halbtrockenen oder süßen Weißweinen wird der Gärungsprozess beim gewünschten Zuckergehalt durch verschiedene chemische, manuelle oder physikalische Methoden gestoppt, z. B. durch Kühlung der Flüssigkeit.

Nach der Maischegärung wird der Wein umgefüllt, d. h. von einem Behälter in einen anderen, um feste Rückstände zu entfernen. Dies geschieht in der Regel mehrmals zwischen November und Januar, wobei die niedrigen Temperaturen zum Schutz vor Mikroorganismen genutzt werden.
Schließlich werden Eiweißstoffe wie Eiklar verwendet, um die noch vorhandenen Schwebstoffe abzuscheiden und den Prozess abzuschließen, so dass der Wein in Flaschen abgefüllt werden kann. Durch diesen Schritt wird sichergestellt, dass der Wein in seiner besten und stabilsten Form zum Verbraucher gelangt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Herstellung von Weißwein eine Mischung aus Kunst und Wissenschaft ist, die in jeder Phase präzise Techniken und eine sorgfältige Handhabung erfordert. Das Ergebnis ist eine Reihe von köstlichen Weinen, die den unterschiedlichsten Gaumen und Anlässen gerecht werden.
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