15.04.2026

Die kanadische Nachfrage nach europäischem Wein ist seit Inkrafttreten des CETA-Handelsabkommens im Jahr 2017 im Durchschnitt um 5,1% pro Jahr gestiegen und damit schneller als die durchschnittlichen 1,4%, die bei Weinen aus Nicht-EU-Ländern verzeichnet wurden, wie aus einer am Dienstag von Fondosviluppo und Confcooperative auf der Vinitaly in Verona veröffentlichten Studie hervorgeht.
Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer von Confcooperative gemeinsam mit ICE, der italienischen Handelsagentur, unter der Schirmherrschaft des Außenministeriums organisierten B2B-Verkostung vorgestellt. An der Veranstaltung nahmen 50 Genossenschaftskellereien und mehr als 90 internationale Einkäufer teil.
Raffaele Drei, Präsident von Confcooperative Fedagripesca, sagte, das Abkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada sei zu einem zentralen Instrument geworden, um die italienischen Weinausfuhren auszubauen und den gesamten Lebensmittel- und Getränkesektor zu stärken. Die Daten zeigten, dass der Pakt europäischen Erzeugern geholfen habe, sich in einem Markt mit hoher Kaufkraft und wachsender Vorliebe für Qualitätsprodukte stärker zu positionieren.
Confcooperative erklärte, einer der wichtigsten Effekte von CETA sei der umfassendere Schutz geografischer Angaben. Vor dem Abkommen beschränkte sich der Schutz in den Beziehungen zwischen EU und Kanada auf Wein und Spirituosen. Mit CETA wurde er auf 171 Agrar- und Lebensmittelnamen ausgeweitet, darunter 41 italienische. Diese Namen stehen für rund 98% des Werts der italienischen PDO- und PGI-Ausfuhren nach Kanada.
Die Studie ergab zudem, dass die Abschaffung des kanadischen Zolls von 6,9% dazu beigetragen hat, die Getränkeexporte – angeführt vom Wein – im Zeitraum nach Inkrafttreten von CETA auf durchschnittlich mehr als 120 Millionen Euro pro Jahr zu steigern.
Luca Rigotti, der den Weinsektor von Confcooperative Fedagripesca leitet, sagte, Genossenschaftskellereien sähen in CETA ein praktisches Beispiel dafür, wie italienische Produzenten im Ausland wachsen können, indem sie auf Qualität, Identität und die Koordination zwischen Unternehmen setzen. Zugleich verwies er darauf, dass Italien noch immer 60% seiner Exporte auf nur 10 Märkte und fast 30% auf Nordamerika konzentriere – ein Hinweis auf die Notwendigkeit, den Absatz breiter zu diversifizieren.
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