11.03.2026

Die Europäische Kommission hat TraceMap eingeführt, eine neue Plattform für künstliche Intelligenz, die die Aufdeckung von Lebensmittelbetrug, kontaminierten Produkten und lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in der Europäischen Union beschleunigen soll. Die Ankündigung erfolgte diese Woche in Brüssel, wo Beamte das Tool als einen Fortschritt beim Schutz der Verbraucher und bei der Unterstützung der nationalen Behörden in ihren Bemühungen zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit bezeichneten.
TraceMap nutzt künstliche Intelligenz, um Risikobewertungen zu verbessern, indem es schnell auf wichtige Daten zugreift und diese analysiert. Es kann Verbindungen zwischen Unternehmen und Sendungen erkennen und die gesamte Lebensmittelversorgungskette überwachen, sobald ein Risiko erkannt wird. So können unsichere oder betrügerische Produkte schneller vom Markt genommen werden. Der Kommission zufolge wird die Plattform den nationalen Behörden helfen, effizienter zu arbeiten, ohne zusätzliche Ressourcen zu benötigen.
Seit dieser Woche steht TraceMap den nationalen Behörden in allen EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung. Die Plattform stützt sich auf die bestehenden Agrar- und Lebensmitteldatenbanken der EU, um Handelsmuster und Produktionsströme zu verfolgen. Auf diese Weise erhöht sie die Genauigkeit der Analysen, beschleunigt die Aufdeckung verdächtiger Marktteilnehmer und unterstützt die Ermittler bei der Aufdeckung von Lebensmittelbetrug und Ausbrüchen lebensmittelbedingter Krankheiten. Außerdem ermöglicht es eine schnelle Rücknahme von nicht konformen Produkten vom Markt.
Die Kommission erklärte, dass TraceMap den Mitgliedstaaten helfen wird, Lücken in ihren derzeitigen Systemen zu schließen, Schwachstellen zu beseitigen und die Betrugsbekämpfungsmaßnahmen im Agrar- und Lebensmittelsektor zu verstärken. Es wird erwartet, dass das Instrument auch die Kontrolle über importierte Waren verbessert und sich an die strengeren Maßnahmen anpasst, die in der EU-Vision für Landwirtschaft und Lebensmittel festgelegt sind.
TraceMap wurde von der Europäischen Kommission mit Hilfe von KI-Technologie entwickelt, die Daten aus verschiedenen EU-Plattformen für das Lebensmittelsicherheitsmanagement verarbeitet, strukturiert und interpretiert. Dazu gehören das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) und das Trade Control and Expert System (TRACES). In einer kürzlich durchgeführten Pilotphase wurde TraceMap eingesetzt, um Säuglingsmilchnahrung zu identifizieren und zurückzuziehen, die mit kontaminiertem ARA-Öl aus China hergestellt wurde.
Offiziell heißt es, dass TraceMap durch die Integration von Daten aus verschiedenen Quellen und die Anwendung fortschrittlicher Analysemethoden die Behörden in die Lage versetzen wird, schneller auf neue Risiken zu reagieren. Die Plattform ist Teil der laufenden Bemühungen der Europäischen Union, angesichts der wachsenden Besorgnis über globale Lieferketten und Lebensmittelbetrug hohe Standards für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz aufrechtzuerhalten.
Die Einführung von TraceMap erfolgt zu einer Zeit, in der Vorfälle im Bereich der Lebensmittelsicherheit die Regulierungsbehörden weltweit vor große Herausforderungen stellen. Die Europäische Kommission betonte, dass Instrumente wie TraceMap unerlässlich sind, um mit den immer komplexeren Lieferketten Schritt zu halten und sicherzustellen, dass die Verbraucher Zugang zu sicheren Lebensmitteln haben.
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