23.01.2025

Assovini Sicilia hat in Zusammenarbeit mit der Universität Mailand ein bahnbrechendes Forschungsprojekt mit dem Namen InnoNDA ins Leben gerufen, das darauf abzielt, die wichtigsten Herausforderungen bei der Herstellung von Nero d'Avola-Wein anzugehen. Das Projekt, das am 23. Januar in Palermo gestartet wurde, konzentriert sich auf die Diversifizierung der Weinproduktion, die Bewertung der Vielfalt der Rebsorte Nero d'Avola und die Reduzierung des Alkoholgehalts bei gleichzeitiger Erhaltung der Weinqualität.
Das Projekt InnoNDA ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung von Assovini Sicilia, an dem die Universität Mailand, die ISVEA-Labors und mehrere renommierte Weinkellereien wie Dimore di Giurfo, Feudi del Pisciotto, Tenute Lombardo und Tenuta Rapitalà beteiligt sind. Außerdem bringen Fachleute wie der Innovationsmakler Leonardo La Corte ihr Fachwissen in das Projekt ein. Diese Zusammenarbeit stellt einen bedeutenden Fortschritt bei der Erforschung von Weinmerkmalen dar, insbesondere für Nero d'Avola, die bekannteste einheimische rote Rebsorte Siziliens.
Die Hauptziele von InnoNDA sind die Erforschung von agronomischen und önologischen Techniken, mit denen Weine mit geringerem Alkoholgehalt erzeugt werden können, ohne die aromatische Intensität und den unverwechselbaren Geschmack des Nero d'Avola zu beeinträchtigen. Das Projekt zielt auch darauf ab, die Produktionsmethoden durch die Verwendung von Terrakotta-Amphoren zu diversifizieren und die Vielfalt der Nero d'Avola-Trauben zu bewerten, die in verschiedenen Regionen Siziliens angebaut werden. Diese Forschung, die im April 2024 begann, verfolgt einen wissenschaftlichen Ansatz, der den Einsatz neuer Technologien und Fermentationsstrategien vorsieht, die bei der Weinbereitung von Nero d'Avola bisher unerforscht waren.
Die Mazeration und die Reifung in Amphoren sind uralte Weinbereitungstechniken, aber ihre Auswirkungen auf den Nero d'Avola wurden noch nicht eingehend untersucht. Die Verschiedenartigkeit des Terroirs und das Alter der Weinberge in Sizilien können die Eigenschaften der Trauben und folglich auch den erzeugten Wein erheblich beeinflussen. Ältere Weinberge sind möglicherweise widerstandsfähiger gegen Klimastress, was sie für die Erhaltung der Weinqualität wertvoll macht. InnoNDA zielt darauf ab, die Weinqualität zu verbessern, indem die Komplexität und der Ausdruck des Terroirs sowie die einzigartigen Eigenschaften der Rebsorte hervorgehoben werden.
Die Verringerung des Alkoholgehalts im Wein ist eine wachsende Nachfrage der Verbraucher, zumal der Klimawandel den Zuckergehalt der Trauben und damit auch den Alkoholgehalt beeinflusst. InnoNDA erforscht Produktionsmethoden, die dieser Nachfrage gerecht werden und gleichzeitig sicherstellen, dass die sensorischen Eigenschaften des Weins genießbar bleiben. Dieses Projekt ist ein Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Privatwirtschaft, bei der Forschung und Innovation kombiniert werden, um moderne Herausforderungen in der italienischen Weinindustrie zu bewältigen. Forscher, Winzer und Fachleute arbeiten gemeinsam daran, diese Ziele zu erreichen, ohne dabei auf Qualität und Authentizität zu verzichten.
Lilly Fazio, Vizepräsidentin von Assovini Sicilia, betonte, wie wichtig die Erforschung von agronomischen und weinbaulichen Techniken angesichts des Klimawandels und der sich verändernden Verbraucherpräferenzen ist. Sie hob hervor, dass diese innovative Studie, die vom regionalen Landwirtschaftsministerium unterstützt wird, zur Verbesserung der nachhaltigen Produktion und zur Bewältigung globaler Herausforderungen beitragen wird. Professorin Daniela Fracassetti von der Universität Mailand und wissenschaftliche Leiterin des Projekts wies darauf hin, dass InnoNDA darauf abzielt, Innovationen durch neue Weinbereitungsmethoden zu fördern und wissenschaftliche Erkenntnisse zu liefern, um die Erzeuger beim bewussten Wachstum des Weinsektors zu unterstützen. Leonardo La Corte, ein an dem Projekt beteiligter Önologe, äußerte sich begeistert über die Rolle des ISVEA-Labors bei der Reduzierung des Alkoholgehalts und der Diversifizierung der Produktion, um dem Nero d'Avola, einem weltweiten Symbol für Made in Sicily, eine neue Identität zu verleihen.
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