16.04.2026

Das Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau hat einen Leitfaden veröffentlicht, der Weingütern, Brennereien und Brauereien helfen soll zu verstehen, wann wichtige Lebensmittelallergene auf Etiketten erscheinen müssen. Der Schritt könnte Auswirkungen darauf haben, wie alkoholische Getränke in den Vereinigten Staaten vermarktet, verkauft und exportiert werden.
Die Seite der Behörde mit dem Titel „Major Food Allergen Labeling for Wines, Distilled Spirits, and Malt Beverages“ erläutert die bundesrechtlichen Vorgaben, die gelten, wenn bei der Produktion verwendete Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe Allergene hinterlassen können, die für Verbraucher relevant sind. Der Leitfaden richtet sich an Hersteller, die klären wollen, ob ein Etikett eine Allergenangabe benötigt und in welcher Form diese erfolgen muss.
Nach Angaben der TTB geht es um wichtige Lebensmittelallergene, die nach Bundesrecht anerkannt sind, sowie um die Umstände, unter denen diese deklariert werden müssen. Dazu können sowohl während der Produktion zugesetzte Zutaten als auch im Verarbeitungsprozess eingesetzte Stoffe gehören, je nachdem, wie sie sich auf das Endprodukt auswirken. Die Behörde erklärt, ihre häufig gestellten Fragen sollten diese Pflichten für Branchenmitglieder präzisieren.
Der Leitfaden befasst sich auch mit der Kennzeichnungsformulierung, einschließlich der Frage, wie Hersteller Allergenhinweise verwenden können, um bundesrechtliche Standards einzuhalten. Für Unternehmen, die Wein, Spirituosen oder Malzgetränke herstellen, können die Regeln an mehreren Punkten der Lieferkette relevant sein – von der Beschaffung der Zutaten bis zur Endverpackung. Ein Etikett, das ein Allergen nicht korrekt ausweist, kann zu Compliance-Problemen führen und bei Verbrauchern mit Lebensmittelallergien Besorgnis auslösen.
Die TTB-Seite schafft für sich genommen keine neue Regelung, gibt Herstellern aber einen klareren Blick darauf, wie die Behörde bestehende Anforderungen auslegt, während die weitergehende regulatorische Arbeit fortgesetzt wird. Für eine Branche, die häufig Schönungsmittel, Filtrationsmaterialien und andere Verfahren einsetzt, bei denen Allergene eine Rolle spielen können, soll der Leitfaden Unsicherheiten darüber verringern, wann eine Deklaration erforderlich ist.
Auch für Importeure und Exporteure kann das Thema wichtig sein, weil Kennzeichnungsstandards beeinflussen, ob ein Produkt reibungslos zwischen Märkten bewegt werden kann. Hersteller, die in die Vereinigten Staaten liefern, müssen möglicherweise Rezepturen, Lieferantendokumente und Etikettentexte überprüfen, um sicherzustellen, dass die Allergeninformationen korrekt sind und den bundesrechtlichen Erwartungen entsprechen.
Nach Angaben der Behörde soll der Leitfaden Verbrauchern mit Allergien helfen, informierte Entscheidungen zu treffen, und Herstellern zugleich einen Rahmen bieten, um ihre Kennzeichnungspflichten nach Bundesrecht zu erfüllen.
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