14.04.2026

Da die steigenden Lebenshaltungskosten das Verbraucherverhalten in den USA weiter verändern, deutet eine neue, von Maison Louis Jadot in Auftrag gegebene Studie darauf hin, dass Dates seltener und kostenbewusster werden – und dass Weinkäufe für solche Anlässe zunehmend vom Preis-Leistungs-Verhältnis statt vom Image bestimmt werden.
Die von Morning Consult durchgeführte Umfrage ergab, dass 56% der Amerikaner sagen, höhere Kosten hätten die Häufigkeit ihrer Dates verringert. Unter diesen Befragten gaben 27% an, ganz mit dem Dating aufgehört zu haben, um Geld zu sparen. Die Ergebnisse verweisen auf einen breiteren Druck auf die Ausgaben für nicht lebensnotwendige Dinge, da Haushalte sich an Inflation, höhere Alltagskosten und knappere persönliche Budgets anpassen.
Die Studie legt zudem nahe, dass die Zeit der Steuererstattungen eine größere Rolle dabei spielt, wie Menschen Geld für ihr Sozialleben einteilen. Rund 46% der Befragten sagten, zumindest ein Teil ihrer Rückerstattung werde für ihr Liebesleben verwendet; das deutet darauf hin, dass die jährliche Steuererklärungsphase zu einem wichtigen Zeitpunkt für Ausgaben für Restaurantbesuche, Getränke und andere datebezogene Kosten geworden ist.
Um Raum für Dates zu schaffen, kürzen viele Verbraucher an anderer Stelle. Mehr als die Hälfte der Befragten, nämlich 52%, sagte, sie reduziere Ausgaben in anderen Kategorien, um Ausgehen finanzieren zu können. Am häufigsten wurde bei persönlichem Shopping gespart, genannt von 30%, gefolgt von Abenden mit Freunden mit 27% sowie Lebensmitteln oder Take-away mit 25%.
Der Druck trifft nicht alle Verbraucher gleichermaßen. Unter Amerikanern mit einem Jahreseinkommen unter 50.000 Dollar sagten 33%, sie hätten das Dating ganz aufgegeben, um Geld zu sparen; bei denjenigen mit einem Einkommen von 100.000 Dollar oder mehr waren es 15%. Auch jüngere Erwachsene spüren die Belastung: 62% der Gen Z und der Millennials sagten, steigende Kosten hätten beeinflusst, wie oft sie auf Dates gehen.
Für die Weinbranche dürfte der aufschlussreichste Teil der Umfrage darin liegen, wie Verbraucher Flaschen für solche Anlässe auswählen. Bei der Wahl eines Weins für ein Date lag Geschmack mit 36% an erster Stelle, gefolgt davon, im Budget zu bleiben, mit 27%, und gut zum Essen zu passen, mit 26%. Nur 9% sagten, es sei wichtig, dass der Wein beeindruckend wirke.
Diese Aufteilung deutet auf eine Verschiebung weg vom statusgetriebenen Kaufverhalten hin und hin zu Weinen, die einen klaren Gegenwert bieten und zum Anlass passen. Praktisch gesehen könnten Produzenten und Händler eine stärkere Nachfrage nach Flaschen sehen, die leicht verständlich, angemessen bepreist und speisenbegleitend sind – statt nach Etiketten, die vor allem auf Prestige setzen.
Jennifer Fritz, U.S. brand director bei Louis Jadot, sagte in einer Stellungnahme, dass der Date-Abend für Verbraucher weiterhin wichtig sei, nun aber bewusster angegangen werde. Farnoosh Torabi, die Finanzexpertin für persönliche Finanzen, die an der Kampagne beteiligt war, sagte, die Daten zeigten, dass Menschen die Vorstellung überdenken würden, ein gutes Date müsse teuer sein; stattdessen konzentrierten sie sich auf Erlebnisse, die Verbindung fördern.
Veröffentlicht wurde die Umfrage zusammen mit The Loveflation Edit, einer Kampagne von Louis Jadot im Zusammenhang mit Inflation, Steuererstattungssaison und veränderten Ausgabengewohnheiten in modernen Beziehungen. Für Weinhändler, die die Nachfragemuster in den USA beobachten, ist die Botschaft klar: Verbraucher sind weiterhin bereit, für besondere Anlässe Geld auszugeben – suchen aber zunehmend nach Weinen, die ihr Geld wert sind und nicht bloß teuer aussehen.
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