03.08.2023
In einer bahnbrechenden Studie unter der Leitung der Harvard-Universität wurde ein konkreter Zusammenhang zwischen mäßigem Alkoholkonsum und einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hergestellt. Die Studie, die eine beeindruckende Kohorte von mehr als 50 000 Personen umfasst, ergab außerdem, dass diejenigen, die mäßig Alkohol konsumierten, ein um 22 % verringertes Risiko für größere kardiovaskuläre Ereignisse, einschließlich Herzinfarkt oder Schlaganfall, hatten.
Die Beobachtungsstudie untersuchte 50.973 amerikanische Teilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren. Bemerkenswert ist, dass 61 % dieser Gruppe Frauen waren. Die Ergebnisse, die vor kurzem im angesehenen "Journal of the American College of Cardiology" veröffentlicht wurden, unterstreichen nicht nur die potenziellen Vorteile eines mäßigen Alkoholkonsums, sondern geben auch Hinweise auf die Gründe, die diesem Phänomen zugrunde liegen.
Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass leichter bis mäßiger Alkoholkonsum Veränderungen im Gehirn auslösen kann, insbesondere eine geringere Aktivierung der mit Stress verbundenen neuronalen Netzwerke. Diese Verringerung des Risikos war bei den Teilnehmern, bei denen zuvor Angstzustände diagnostiziert worden waren, besonders ausgeprägt.
Für die Zwecke dieser Studie wurde der Alkoholkonsum in drei Stufen eingeteilt:
Bei den 27 053 Teilnehmern, die in die Kategorie leichter bis mäßiger Alkoholkonsum eingestuft wurden, wurde ein um 22 % geringeres Risiko festgestellt als bei den 23 920 Teilnehmern, die keinen oder nur geringen Alkoholkonsum angaben.
Mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) stellten die Forscher fest, dass bei Personen mit leichtem oder mäßigem Alkoholkonsum die mit Stress verbundenen Hirnbahnen, insbesondere in der Amygdala, weniger stark aktiviert waren. Umgekehrt korrelierte ein hoher Alkoholkonsum mit einer erhöhten Aktivierung. Diese Erkenntnis ermöglichte es den Forschern, einen direkten Zusammenhang zwischen einem geringeren kardiovaskulären Risiko und einer geringeren Aktivität in stressbezogenen neuronalen Netzwerken herzustellen.
Während zahlreiche wissenschaftliche Studien im Laufe der Jahre die potenziellen gesundheitlichen Vorteile eines moderaten Weinkonsums aufgezeigt haben, insbesondere wenn er sich innerhalb der empfohlenen Richtlinien bewegt, besteht nach wie vor Konsens darüber, dass ein übermäßiger Konsum schädlich sein kann, wie dies bei vielen Lebensmitteln und Getränken der Fall ist.
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Forscher trotz der zunehmenden Beweise für die gesundheitlichen Vorteile des Weines weithin davon abraten, dass Nichttrinker aus rein gesundheitlichen Gründen mit dem Weinkonsum beginnen. Die aus solchen Studien gezogenen Schlussfolgerungen sollten niemals den professionellen medizinischen Rat ersetzen.
Wissenschaftliche Referenz: Reduzierte stressbedingte neuronale Netzwerkaktivität vermittelt die Wirkung von Alkohol auf das kardiovaskuläre Risiko. Zeitschrift des American College of Cardiology. https://doi.org/10.1016/j.jacc.2023.04.015
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