Das Aostatal tritt Italiens Weinforschungsnetzwerk bei

Die Region schließt sich Vitelab an, um den Bergweinbau, die Nachhaltigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Erzeuger zu stärken

16.04.2026

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Das Aostatal ist Italiens Weinforschungsnetzwerk beigetreten: Das Institut agricole régional unterzeichnete auf der Vinitaly eine Absichtserklärung zum Beitritt zum Vitelab Network, einem Zusammenschluss von 11 angewandten Forschungszentren in Norditalien mit Schwerpunkt auf Weinbau und Weinproduktion.

Die Vereinbarung soll die wissenschaftliche und institutionelle Zusammenarbeit in dem Sektor stärken, mit besonderem Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Erzeuger. Auf die im Netzwerk vertretenen Regionen entfallen nach Angaben der Organisatoren rund 40 % der italienischen Rebfläche.

Die Unterzeichnung erfolgte im Anschluss an ein institutionelles Treffen, an dem regionale Verantwortliche für Landwirtschaft sowie Leiter der beteiligten Forschungseinrichtungen teilnahmen. Ziel ist es, die Verbindungen zwischen Forschern, öffentlichen Institutionen und der Weinwertschöpfungskette zu vertiefen – zu einem Zeitpunkt, an dem die Erzeuger unter dem Druck des Klimawandels, von Krankheiten und des Wettbewerbs am Markt stehen.

Speranza Girod, die regionale Landwirtschaftsassessorin des Aostatals, sagte, der Beitritt der Region zum Netzwerk sei ein strategischer Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit des Weinsektors zu unterstützen und die Identität alpiner Rebsorten hervorzuheben.

Das Institut agricole régional ist das wichtigste Zentrum des Aostatals für landwirtschaftliche Forschung und Versuche. Innerhalb von Vitelab wird es Fachwissen im Bergweinbau einbringen, darunter den Rebanbau in großer Höhe, den Schutz autochthoner Sorten und die Anpassung an veränderte klimatische Bedingungen.

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