06.11.2023
Die übliche Freude über die Hochzeitsfeierlichkeiten in Subang, Westjava, Indonesien, wurde von Trauer und Verzweiflung überschattet, nachdem bestätigt wurde, dass 14 Menschen durch den Konsum von selbstgebranntem Alkohol, der auf einer Hochzeitsfeier verkauft wurde, ums Leben kamen. Dieser Vorfall forderte nicht nur Menschenleben, sondern hinterließ auch vier Personen in einem kritischen Zustand und warf ein Schlaglicht auf den gefährlichen und zunehmenden Trend des Konsums von illegalen destillierten Getränken in diesem Land.
Die tragischen Umstände ereigneten sich am vergangenen Wochenende und nahmen am Samstagabend eine tödliche Wendung, als die Teilnehmer der Feierlichkeiten das im Inland hergestellte alkoholische Getränk zu sich nahmen. In den darauffolgenden Stunden und Tagen verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Konsumenten rapide, was für mehrere Personen tödlich endete.
Wie der Jakarta Globe berichtet, litt Feri Riana, ein 30-jähriger Teilnehmer, am Sonntag unter starken Kopfschmerzen und extremer Übelkeit, so dass er am Montag ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am Mittwoch ging es Riana den Berichten zufolge "viel besser", was eine der direkteren Schilderungen der Auswirkungen dieses bedauerlichen Ereignisses darstellt.
Unter den Verstorbenen war auch Muhamad Rizki Hadiza, ein junger Mann von gerade einmal 20 Jahren. Seine Mutter, bekannt als 'Piping', teilte der Presse aus Lombok mit: "Ich habe die tragische Nachricht vom Tod meines ältesten Sohnes erhalten. Ich hoffe, dass es keine weiteren Opfer geben wird". Sie brachte auch ihr Vertrauen in die Behörden zum Ausdruck, in diesem Fall für Gerechtigkeit zu sorgen.
Als Reaktion auf den Vorfall hat die örtliche Polizei nicht nur das für den Verkauf des Alkohols auf der Hochzeit verantwortliche Paar festgenommen, sondern auch Proben des Getränks zur Analyse beschlagnahmt. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Sicherheits- und Präventionsstrategie, mit der die Behörden verstärkt gegen den illegalen Alkoholmarkt vorgehen.
In Indonesien, einem überwiegend muslimischen Land, in dem sich rund 87 % der Einwohner mit dem Glauben identifizieren, ist der Verkauf von alkoholischen Getränken erlaubt, wenngleich der Zugang dazu eher in größeren Städten möglich ist. Daten des Center for Indonesian Policy Studies (CIPS) zeigen, dass zwischen 2014 und 2018 546 Menschen aufgrund von gepanschtem Alkoholkonsum ums Leben gekommen sind. Dieser jüngste Vorfall hat Diskussionen über die mögliche Einführung eines formellen Verbots ausgelöst, um diesen alarmierenden Trend zu stoppen.
Der illegale Alkoholkonsum ist kein neues Phänomen in Indonesien, aber Vorfälle wie der in Subang unterstreichen die dringende Notwendigkeit, dieses Problem vom Standpunkt der öffentlichen Gesundheit und der Gesetzgebung aus anzugehen. Die Heimherstellung und der unhygienische Vertrieb von Spirituosen stellen ein erhebliches Risiko für die Öffentlichkeit dar, da es keine Qualitäts- und Sicherheitsgarantien für diese Getränke gibt.
Es ist nun Aufgabe der Regierung und der zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Öffentlichkeit über die Gefahren des Konsums dieser Substanzen aufzuklären und die Kontrolle und Bestrafung derjenigen zu verstärken, die Produkte vertreiben, die den Gesundheitsvorschriften nicht entsprechen. Die Tragödie in Subang reiht sich ein in eine Reihe ähnlicher Vorfälle, die das Land in den letzten Jahren erschüttert haben, und macht deutlich, wie wichtig entschlossenes und wirksames Handeln ist, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.
Die internationale Gemeinschaft erwartet, dass aus dieser bedauerlichen Erfahrung strengere und wirksamere Maßnahmen zur Bekämpfung der Herstellung und des Vertriebs von illegalem Alkohol hervorgehen, ein Problem, das nicht nur Indonesien betrifft, sondern eine globale Herausforderung darstellt.
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