Italienische Polizei legt illegale Kellerei in Agrigento still

07.05.2026

Die Behörden beschlagnahmten bei einer Razzia in einer Anlage ohne die erforderlichen Gesundheitsgenehmigungen mehr als 8.000 Liter nicht rückverfolgbaren Wein.

Die italienische Finanzpolizei und Lebensmittelkontrolleure haben in der Provinz Agrigento eine illegale Kellerei geschlossen und mehr als 8.000 Liter Wein beschlagnahmt, der nach Angaben der Ermittler weder rückverfolgbar noch mit Herkunftszertifikaten versehen war.

Die Aktion fand in Palma di Montechiaro statt, wo Beamte des Provinzkommandos der Guardia di Finanza in Agrigento und Inspektoren des sizilianischen Büros des ICQRF, der zentralen Inspektion zum Schutz der Qualität und zur Betrugsbekämpfung bei Agrar- und Lebensmittelerzeugnissen, eine Kellerei vorfanden, die ohne die erforderlichen Gesundheitsgenehmigungen für die Herstellung und Lagerung von Lebensmitteln und Getränken zum Verkauf betrieben wurde. Die Ermittler erklärten zudem, dass der Betrieb auch nicht über die nach den geltenden Vorschriften geforderten hygienischen und baulichen Voraussetzungen verfügte.

Wegen dieser Verstöße wurden die Räumlichkeiten für den Betrieb als ungeeignet eingestuft und umgehend geschlossen. Zu dem beschlagnahmten Wein gehörten sowohl Fassware als auch Flaschenware.

Nach Angaben der Behörden wurden im Zuge des Falls auch Verwaltungsverstöße geahndet. Die Maßnahme ist Teil umfassender Kontrollen, die darauf abzielen, illegale Produktion und illegalen Vertrieb zu unterbinden, die die Verbrauchersicherheit gefährden und den Markt für geschützte Weine und andere regulierte Produkte verzerren können.