AB InBev kaufte in fünf Tagen 531.748 Aktien zurück
Der Brauereikonzern gab im Rahmen seines laufenden Rückkaufprogramms 38,06 Millionen Euro aus und brachte die gesamten Rückkäufe damit auf 1,29 % der ausstehenden Aktien.
Donnerstag, 30. Juli 2026

AB InBev teilte mit, zwischen dem 20. Juli und dem 24. Juli 531.748 eigene Aktien im Rahmen des Ende Oktober 2025 angekündigten Aktienrückkaufprogramms zurückgekauft zu haben und damit eine Kapitalrückführung fortzusetzen, die von Anlegern in der globalen Bierbranche aufmerksam verfolgt wird.
Der Brauereikonzern veröffentlichte die Mitteilung in einer regulierten Meldung vom 27. Juli, die am Dienstag über den SENS-Dienst der JSE verbreitet wurde. Das Unternehmen erklärte, die Aktien seien zu einem durchschnittlichen Preis von 71,5750 Euro je Aktie zurückgekauft worden, für insgesamt 38.059.840,35 Euro beziehungsweise rund 43.448.253,53 US-Dollar.
Die Käufe verteilten sich auf fünf Handelstage. AB InBev teilte mit, am 20. Juli 107.501 Aktien zu einem durchschnittlichen Preis von 70,6799 Euro gekauft zu haben; am 21. Juli 106.151 Aktien zu 71,6727 Euro; am 22. Juli 104.474 Aktien zu 72,8997 Euro; am 23. Juli 106.272 Aktien zu 71,5722 Euro; und am 24. Juli 107.350 Aktien zu 71,0881 Euro.
Der niedrigste in der Woche gezahlte Preis lag laut der Meldung bei 69,98 Euro, der höchste bei 73,54 Euro.
AB InBev erklärte, die Rückkäufe seien im Rahmen eines Ermessensmandats eines unabhängigen Finanzintermediärs durchgeführt worden. Das Unternehmen sagte, die Offenlegung erfolge im Einklang mit den belgischen Vorschriften für börsennotierte Unternehmen und Markttransparenz.
Seit Beginn des Programms am 3. Nov. 2025 hat AB InBev nach eigenen Angaben 26.132.793 Aktien für insgesamt 1.612.924.073,06 Euro zurückgekauft, entsprechend 1.873.900.844,09 US-Dollar. Dieser Betrag entspreche 1,29 % der gesamten ausstehenden Aktien, so das Unternehmen.
Die Mitteilung ändert für sich genommen nichts an den operativen Aussichten von AB InBev, doch Rückkäufe werden von Anlegern oft als Signal für die Stärke der Bilanz, die Cash-Generierung und die Sicht des Managements auf die Kapitalallokation gelesen. Im Getränkesektor, und besonders im Brauereibereich, können solche Signale über die Aktienmärkte hinaus wichtig sein, weil sie beeinflussen, wie Analysten den Nachfragerzyklus, die Preissetzungsmacht und den Spielraum für künftige Investitionen bewerten.
Das ist für AB InBev besonders relevant, weil das Unternehmen im Biergeschäft eine enorme Größe hat. Der Konzern gehört zu den größten Brauereien der Welt und besitzt ein Portfolio von mehr als 400 Marken, darunter Budweiser, Corona, Stella Artois und Michelob Ultra sowie regionale und lokale Marken in wichtigen Märkten.
AB InBev hat seinen Sitz in Leuven, Belgien. Die Aktien werden an der Euronext Brüssel gehandelt, zudem ist das Unternehmen in Mexiko und Südafrika notiert. Seine American Depositary Receipts werden an der New York Stock Exchange unter dem Ticker BUD gehandelt.
Für Anleger im Getränkesektor können regelmäßige Updates zu Aktienrückkäufen ein weiterer Maßstab dafür sein, wie große Produzenten in einer Zeit uneinheitlicher Konsummuster in vielen Märkten mit ihrem Cash umgehen. Ein anhaltendes Rückkaufprogramm kann das Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Erträge und die Liquidität stützen und zugleich als Referenzpunkt für Wettbewerber in Bier und anderen Getränkekategorien dienen, die vor ähnlichen Fragen zu Wachstum, Margen und Aktionärsrenditen stehen.
AB InBev teilte mit, weitere Details zum Programm seien über die Investor-Unterlagen auf der Unternehmenswebsite verfügbar.