24.04.2026
Heineken teilte am Donnerstag mit, dass der Absatz im ersten Quartal gestiegen sei, da die Nachfrage nach Premiumbier und alkoholfreien Getränken eine schwächere Entwicklung bei einigen Mainstream-Marken ausglich. Zugleich warnte das Unternehmen, dass höhere Energiekosten und Inflation die Verbraucher später in diesem Jahr belasten könnten.
Der niederländische Braukonzern meldete für das am 31. März endende Quartal ein Gesamtvolumenwachstum von 1,2 %, während der Nettoumsatz organisch um 2,8 % zulegte. Das konsolidierte Volumen sank um 0,2 %, das Lizenzvolumen stieg jedoch um 26,1 % und spiegelte damit das breitere Portfolio und die Marktstruktur des Unternehmens wider. Heineken zufolge legte das Premiumvolumen um 5,8 % zu, angeführt von der Kernmarke Heineken, die um 6,9 % wuchs. Die globalen Marken stiegen um 5,7 %, während Getränke mit niedrigem oder ohne Alkohol zweistellige Zuwächse verzeichneten.
Das Unternehmen erklärte, in rund 60 % seiner Märkte Marktanteile gewonnen oder gehalten zu haben – ein Zeichen dafür, dass Preisgestaltung und Markenmix robust blieben, obwohl die Konsumausgaben regional weiterhin uneinheitlich waren. Das Volumen im Mainstream-Biersegment ging leicht zurück, wenngleich lokale Marken wie Harar und Cruzcampo zulegten.
Die regionalen Ergebnisse von Heineken fielen gemischt aus, waren in den prioritären Märkten insgesamt aber positiv. Afrika und der Nahe Osten erzielten kräftige Preis- und Mengensteigerungen, angeführt von Äthiopien und Heineken Beverages. In Nord- und Südamerika halfen stärkere Preise dabei, moderate Volumenrückgänge in Brasilien und Mexiko auszugleichen. Der asiatisch-pazifische Raum startete stark ins Jahr, gestützt von Vietnam, Indien und China. Europa zeigte ein uneinheitliches Bild: Zuwächse in Großbritannien, Frankreich und Spanien wurden durch schwächere Timing-Effekte in Polen ausgeglichen.
Das Unternehmen ließ seine Jahresprognose unverändert und sagte weiter voraus, dass das operative Ergebnis 2026 organisch zwischen 2 % und 6 % wachsen werde. Zudem erklärte es, weiterhin auf Kurs zu sein, in diesem Jahr im Rahmen seiner Evergreen-2030-Strategie Produktivitätsgewinne von 500 Millionen Euro zu erzielen.
In einer Stellungnahme sagte Vorstandschef Dolf van den Brink, der Welthandel sei seit Jahresbeginn „komplexer und volatiler“ geworden; einige Märkte litten unter höheren Energiekosten und Lieferengpässen. Diese Belastungen könnten die Verbraucherstimmung mittelfristig beeinträchtigen, fügte er hinzu. Heineken konzentriere sich jedoch auf Kostenkontrolle, Kapitalallokation und Wachstum in den prioritären Märkten.
Das Unternehmen teilte mit, es habe mit der Integration von HEINEKEN Costa Rica begonnen, nachdem die Übernahme von FIFCO abgeschlossen worden sei. Zudem sei der Verkauf seiner Aktivitäten in der Demokratischen Republik Kongo durch den Übergang zu einem asset-light-Lizenzmodell abgeschlossen worden. Außerdem habe die zweite Tranche seines Aktienrückkaufprogramms im Umfang von 750 Millionen Euro von insgesamt 1,5 Milliarden Euro am 12. Februar begonnen.
Van den Brink sagte, dies sei sein letzter Bericht als Vorstandschef; trotz der kurzfristigen Unsicherheit beschrieb er die Bierkategorie als langfristig attraktiv. Das Unternehmen erklärte, es beobachte die Entwicklungen an den Energiemärkten genau und gehe davon aus, dass etwaige Störungen vorübergehend und nicht lang anhaltend sein würden.
Vinetur® wurde 2007 gegründet und ist eine eingetragene Marke von VGSC S.L. mit einer langen Geschichte im Weinsektor.
VGSC, S.L. ist ein im Handelsregister von Santiago de Compostela, Spanien, eingetragenes Unternehmen.
E-Mail: info@vinetur.com | Tel: +34 986 077 611
Hauptsitz und Büros in Vilagarcia de Arousa, Galicien