10.04.2026
Das Einzelhandelsvolumen in Europa ist im Februar 2026 im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Dies geht aus vorläufigen Daten von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, hervor. Das saisonbereinigte Einzelhandelsvolumen sank um 0,2% in der Eurozone und um 0,3% in der EU. Im Januar 2026 war das Einzelhandelsvolumen in beiden Regionen stabil geblieben.
Im Vergleich zum Februar 2025 stieg der kalenderbereinigte Einzelhandelsindex sowohl in der Eurozone als auch in der EU um 1,7%. Die Daten zeigen, dass im Februar 2026 der Absatz von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren in der Eurozone gegenüber Januar um 0,5% gesunken ist, während der Absatz von Nicht-Nahrungsmitteln (ohne Kraftstoffe) stabil blieb. Der Absatz von Kraftstoffen im Fachhandel stieg um 0,7%. In der EU insgesamt sank der Absatz von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren ebenfalls um 0,5%, der Absatz von Nicht-Nahrungsmitteln (ohne Kraftstoffe) ging um 0,2% zurück, und der Absatz von Kraftstoffen stieg um 1%.
Von den EU-Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichnete Litauen mit -2,5% den stärksten monatlichen Rückgang des gesamten Einzelhandelsvolumens, gefolgt von Polen mit -2,4% und Slowenien mit -2%. Die höchsten monatlichen Zuwächse wurden in Malta mit +2%, Bulgarien mit +1% und Zypern und Portugal mit jeweils +0,8% verzeichnet.
Betrachtet man die jährlichen Veränderungen von Februar 2025 bis Februar 2026, so zeigt sich für die Eurozone ein Anstieg des Absatzvolumens bei Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren um 1%, bei Nicht-Nahrungsmitteln (ohne Motorenkraftstoffe) um 2,3% und bei Motorenkraftstoffen im Facheinzelhandel um 1,4%. In der EU insgesamt stieg der Umsatz mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren um 0,9%, mit Nicht-Nahrungsmitteln (ohne Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge) um 2,3% und mit Kraftstoffen für Kraftfahrzeuge um 1,6%.
Auf Jahresbasis war Luxemburg mit einem Anstieg des gesamten Einzelhandelsvolumens um 11,9% führend, dicht gefolgt von Malta mit 11,4% und Bulgarien mit 7,3%. Die größten Rückgänge wurden in Rumänien mit -6,8%, Slowenien mit -3,5% und der Slowakei mit -2,4% beobachtet. Diese Zahlen spiegeln die anhaltenden Veränderungen im Verbraucherverhalten im europäischen Einzelhandel wider, da sich die wirtschaftlichen Bedingungen bis Anfang 2026 weiter entwickeln werden.
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