25.03.2026
Straßburg war am 14. und 15. März 2026 Schauplatz zweier großer internationaler Weinwettbewerbe, die die Aufmerksamkeit der weltweiten Weinindustrie auf sich zogen. Die Stadt begrüßte die 28. Ausgabe des Mondial des Vins Blancs Strasbourg und den ersten Europäischen Rot- und Roséwein-Wettbewerb. Beide Veranstaltungen wurden von Strasbourg Events organisiert, einem Unternehmen mit fast drei Jahrzehnten Erfahrung in der Ausrichtung von Weinwettbewerben.
Der Mondial des Vins Blancs Strasbourg ist nach wie vor ein Maßstab für Weißweine weltweit. In diesem Jahr wurden 487 Proben aus 15 Ländern von einer 60-köpfigen Fachjury aus 26 Nationen bewertet. Bei dem Wettbewerb wurden 146 Medaillen vergeben, darunter 17 Große Gold-, 119 Gold- und 10 Silbermedaillen. Gemäß den Vorschriften der OIV (Internationale Organisation für Rebe und Wein) konnten nur 30 % der eingereichten Weine in jeder Kategorie eine Medaille erhalten. Neun Länder erhielten Auszeichnungen: Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, die Schweiz, die Slowakei, die Tschechische Republik und die Ukraine.
Die französische Region Elsass stach mit zwei Weinen hervor, die sich den Grand Prix du Jury teilten: Der Gewurztraminer Grand Cru Hengst 2024 der Domaine Pierre Adam und der Grauburgunder Grand Cru Steinert 2024 der Domaine Henri Martischang. Die Tschechische Republik hat ebenfalls stark abgeschnitten und beide VINOFED-Preise für die besten trockenen Still- und Schaumweine gewonnen.
Eine Besonderheit der diesjährigen Veranstaltung war eine Meisterklasse über seltene Weine aus unveredelten Reben, die die Reblaus-Epidemie des 19. Jahrhunderts überlebt haben. Unter der Leitung der Schweizer Sommelière Roberta Bernasconi-Borella wurden italienische und schweizerische Erzeuger verkostet und die historische und technische Bedeutung dieser einzigartigen Weine hervorgehoben.
Der erste europäische Rot- und Roséwein-Wettbewerb spiegelte neue Trends auf dem Weinmarkt wider. Die Juroren verkosteten 59 Proben aus mehreren Ländern, wobei der Schwerpunkt auf leichteren Rotweinen, dynamischen Roséweinen, einheimischen Rebsorten und Weinen von unveredelten Reben lag. Spanien erzielte ein beachtliches Ergebnis und gewann den Grand Prix du Jury für Rotweine mit dem Maset del Lleó 1777 - 2021 von Agrupació Viticultors Artesanals SL (Maset). Frankreich gewann den Grand Prix du Jury für Rosé mit dem AOC Champagne Comtes de Champagne Rosé 2013 von Taittinger.
Insgesamt wurden beim Red & Rosé-Wettbewerb 18 Medaillen - 14 goldene und 4 silberne - an Erzeuger aus Spanien, Frankreich, Griechenland, Italien und der Slowakei vergeben. Sechs dieser Medaillen gingen an Weine aus ungepfropften Reben. Drei Favoriten der Jury wurden ebenfalls genannt: ein italienischer Rosé aus unveredelten Cannonau-Trauben (Cantina Li Seddi), ein italienischer Rotwein aus Aglianico (Feudi di San Gregorio) und ein slowakischer Rotwein aus Dunaj-Trauben (Ostrožovič).
Bei beiden Wettbewerben stand neben der Tradition auch die Innovation im Vordergrund. Die Präsenz von Weinen aus autochthonen Rebsorten und eigenen Rebstöcken war in diesem Jahr besonders stark. Die Organisatoren wiesen darauf hin, dass diese Kategorien zunehmend an Bedeutung gewinnen, da die Verbraucher bei ihrer Weinauswahl nach Authentizität und Vielfalt suchen.
Der Service wurde bei beiden Wettbewerben von Schülern der Hotelfachschule Alexandre Dumas in Illkirch-Graffenstaden übernommen. Die Weine wurden in Gläsern serviert, die vom Partner RONA 5 Star Glass auf die jeweilige Weinsorte zugeschnitten waren.
Strasbourg Events positioniert sich weiterhin als führend bei internationalen Weinwettbewerben. Mit jährlich mehr als 750.000 Besuchern bei seinen Veranstaltungen und der Auszeichnung als bestes Kongresszentrum Frankreichs bei den World MICE Awards in drei aufeinanderfolgenden Jahren reicht sein Einfluss über die regionalen Grenzen hinaus.
Die vollständigen Ergebnisse beider Wettbewerbe sind online unter mondial-vins-blancs.com verfügbar. Die Organisatoren gehen davon aus, dass die diesjährigen Wettbewerbe den Bekanntheitsgrad der ausgezeichneten Erzeuger weiter erhöhen und neue Trends im Weinbau in Europa und darüber hinaus aufzeigen werden.
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