06.02.2025
Der britische Weinsektor hat vor Preiserhöhungen ab Februar 2025 gewarnt, die auf die Umsetzung neuer Steuervorschriften zurückzuführen sind. Die Änderungen umfassen eine Ausweitung des gestaffelten Steuersystems auf der Grundlage des Alkoholgehalts sowie eine Anpassung der Zölle an die Inflation - Maßnahmen, die sich nach Angaben der Wine & Spirit Trade Association (WSTA) direkt auf die Verbraucher auswirken werden.
Das neue System, das im August 2023 eingeführt wurde, erlaubte es bisher, Weine mit einem Alkoholgehalt zwischen 11,5 und 14,5 % so zu besteuern, als ob sie 12,5 % enthielten. Ab dem 1. Februar 2025 wird diese befristete Maßnahme jedoch auslaufen und durch 30 verschiedene Steuerspannen ersetzt. Nach Schätzungen der WSTA wird die Steuer auf eine Flasche Rotwein mit 14,5 % Alkohol um 20 % steigen, was einen Aufschlag von 54 Pence bedeutet, während eine Flasche mit 13,5 % Alkohol um 12 % teurer wird. Bei Weinen mit niedrigerem Alkoholgehalt, z. B. 11,5 %, wird die Steuer dagegen um etwa 5 % gesenkt.
Zusätzlich zu den höheren Abgaben werden im April voraussichtlich neue Gebühren für die Wiederverwertung von Verpackungen im Rahmen des Systems der erweiterten Herstellerverantwortung in Kraft treten, die den Endpreis einiger Flaschen weiter erhöhen werden.
Die Weinindustrie hat sich besorgt über die Komplexität des neuen Systems geäußert, insbesondere für Einzelhändler, die mit einer großen Anzahl von Produkten umgehen. Die Geschäftsinhaber haben darauf hingewiesen, dass sie den Alkoholgehalt jedes Weins genau bestimmen müssen, um den Endpreis zu berechnen. Einige Einzelhändler haben bereits damit begonnen, ihre Kunden über die Änderungen zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, gelagerte Flaschen zu kaufen oder freizugeben, bevor die neuen Preise in Kraft treten.
Die WSTA hat darauf hingewiesen, dass diese Erhöhungen zu anderen finanziellen Belastungen für die Unternehmen hinzukommen, wie z. B. höhere Sozialversicherungsbeiträge und steigende Gewerbesteuern, wodurch sich die Herausforderungen für den Sektor noch verschärfen. Gesundheitsschützer unterstützen die Steuerreform mit dem Argument, dass sie den Konsum von Getränken mit geringerem Alkoholgehalt fördert.
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