Alentejo will Weinexporte bis 2031 verdoppeln, um den Anteil am Weltmarkt zu erhöhen

08.01.2026

Die portugiesische Initiative richtet sich an aufstrebende und etablierte Produzenten und bietet Schulungen, strategische Unterstützung und erweiterte internationale Netzwerke für Wachstum.

Die Regionale Weinkommission des Alentejo (CVRA) und die portugiesische Agentur für Investitionen und Außenhandel (AICEP) haben eine neue Partnerschaft mit dem Ziel angekündigt, die Weinexporte der Region bis 2031 zu verdoppeln. Die Initiative mit dem Namen "Exportação como Motor de Valor - CVRA & AICEP" wird am 13. Januar auf der Weinstraße des Alentejo gestartet. Das Programm richtet sich sowohl an aufstrebende als auch an etablierte Weinerzeuger in der Region Alentejo und bietet ihnen Unterstützung, unabhängig davon, wie viel Erfahrung sie bereits auf den internationalen Märkten haben.

Die Zusammenarbeit erfolgt zu einer Zeit, in der der globale Wettbewerb im Weinsektor zunimmt. Laut Paulo Rios de Oliveira, Administrator der AICEP, soll das Programm den Erzeugern des Alentejo helfen, eine strukturierte und wettbewerbsfähige internationale Präsenz aufzubauen. Er betonte, dass die Internationalisierung eine strategische Vision, tiefgreifende Marktkenntnisse und eine starke Umsetzungsfähigkeit erfordert. Die Beteiligung der Agentur zielt darauf ab, diese Ressourcen bereitzustellen und ihr Engagement für die Unterstützung portugiesischer Weinerzeuger im Ausland zu verstärken.

Luís Sequeira, Präsident des CVRA, betonte, dass das Exportwachstum heute eine entscheidende Entwicklungsachse für den Weinsektor des Alentejo darstellt. Er sagte, dass diese Partnerschaft die Internationalisierung als strategische Säule für die Region stärkt und sie auf einen klaren Weg in Richtung internationale Expansion und Wirtschaftswachstum bringt.

Das Programm konzentriert sich auf die kontinuierliche Schulung und den Aufbau von Kapazitäten für die teilnehmenden Unternehmen. Es bietet praktisches Wissen über den Export und den Zugang zu ausländischen Märkten, strategische Analysen der globalen Trends in der Weinindustrie und die Möglichkeit, von erfahrenen Exporteuren zu lernen. Die Teilnehmer werden auch von der direkten Unterstützung durch die nationalen und internationalen Netzwerke der AICEP profitieren.

Dieser integrierte Ansatz soll die Wettbewerbsfähigkeit der Weinunternehmen im Alentejo stärken und ihre Internationalisierungsbemühungen mit den langfristigen Zielen des Strategieplans 2026-2031 in Einklang bringen. Der Plan zielt darauf ab, den Alentejo als eine der führenden Weinregionen der Welt zu positionieren, indem nicht nur seine Weine, sondern auch seine Gastronomie, sein Olivenöl, seine Kultur und seine regionale Authentizität gefördert werden.

Die Partnerschaft ist Ausdruck eines umfassenderen Bestrebens, sowohl für die Erzeuger als auch für die portugiesische Wirtschaft nachhaltige Werte zu schaffen. Durch die Bündelung der Ressourcen und des Fachwissens beider Organisationen soll die Initiative den Weinen aus dem Alentejo zu größerer Anerkennung auf wichtigen Exportmärkten verhelfen und gleichzeitig die lokalen Unternehmen bei der Anpassung an die sich verändernde globale Nachfrage unterstützen. Die erste Phase des Programms beginnt mit Workshops und Netzwerkveranstaltungen am Hauptsitz der Alentejo-Weinstraße, bei denen die Erzeuger mit Experten in Kontakt treten und neue Strategien erkunden können, um die Verbraucher weltweit zu erreichen.

Da die weltweite Nachfrage nach Qualitätsweinen weiter steigt, sehen die Beteiligten in Portugal diese Partnerschaft als einen wichtigen Schritt, um sicherzustellen, dass der Alentejo auf der internationalen Bühne wettbewerbsfähig bleibt. Der Erfolg des Programms wird daran gemessen werden, ob es den lokalen Erzeugern helfen kann, ihre Reichweite zu vergrößern, die Exporte zu steigern und in den nächsten fünf Jahren zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beizutragen.