Barfontarc-Kellerei startet 4-Millionen-Euro-Ausbau

Die französische Genossenschaft wird einen unterirdischen Keller errichten, um die Lagerkapazität zu verdoppeln und ihre Premiumisierungsstrategie zu unterstützen.

14.05.2026

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Barfontarc-Kellerei startet 4-Millionen-Euro-Ausbau

Die Genossenschaftskellerei Barfontarc in Baronville in der französischen Region Aube treibt eine neue Investition in Höhe von 4 Millionen Euro voran, die nach Angaben der Verantwortlichen nicht ein kurzfristiges Problem lösen, sondern das Unternehmen auf langfristiges Wachstum vorbereiten soll. Das Projekt, das auf die Entwicklung eines auf Wildtiere ausgerichteten Wein-Tourismusbereichs im Jahr 2025 folgt, ist die größte Investition der Kellerei seit 2006 und konzentriert sich auf eine neue Erweiterung des unterirdischen Kellers, die zusätzlichen Raum für die Lagerung zur Hefelagerung schafft und die Gesamtkapazität von 3,5 Millionen auf 6 Millionen Flaschen erhöht.

Der zusätzliche Platz wird Barfontarc ermöglichen, weitere 2,5 Millionen Flaschen zu lagern, sodass die Kellerei mehr Raum hat, als sie derzeit benötigt. Olivier Martin, Direktor der Genossenschaft, sagte, die Entscheidung sei bewusst getroffen worden und spiegele „Vertrauen in die Zukunft“ wider. Ziel sei es, genügend Flexibilität zu sichern, während die Kellerei weiter auf höherwertige Produktion setze und die Qualität ihres Sortiments verbessere.

Barfontarc arbeitet derzeit an vier Projekten gleichzeitig. Neben dem unterirdischen Keller hat das Unternehmen den Bereich für Abfüllung und Degorgieren renoviert und gedämmt, eine neue Struktur für Geräte errichtet, die zur Pflege von 10 Hektar Reben dienen, die die Genossenschaft kürzlich übernommen hat, und einen Barriquekeller installiert, der 100 Fässer sowie drei große 45-Hektoliter-Fässer aufnehmen kann. Die Arbeiten sind Teil einer umfassenderen Premiumisierungsstrategie, mit der die Marktposition der Kellerei gestärkt werden soll.

Die Genossenschaft hat zudem das ursprüngliche Dach durch Photovoltaikmodule ersetzt, die voraussichtlich 30 % bis 35 % ihres Energiebedarfs decken werden. Martin sagte, die Investition solle Barfontarc „ein leistungsstarker Produzent“ bleiben lassen und zugleich die Weinqualität weiter steigern.

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